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Tischgespräch: Transformations­barometer Bauwirtschaft 2025/26

Wie weit ist die Bauwirtschaft auf dem Weg zu ressourcenschonendem und emissionsarmem Planen und Bauen? Wie weit ist die Bauwirtschaft auf dem Weg zu ressourcenschonendem und emissionsarmem Planen und Bauen? Mit dem Transformationsbarometer Bauwirtschaft 2025/26 liegt erstmals ein gemeinsames Instrument der Bundesstiftung Bauakademie mit den zentralen Verbänden und Kammern vor, welches den Wandel der Bauwirtschaft in Deutschland systematisch erfasst. Es dokumentiert den Status quo, bündelt Praxiserfahrungen und schafft Transparenz über die Herausforderungen entlang der Wertschöpfungskette Bau.  Im Mittelpunkt der Veranstaltung am 23. Juni 2026 steht die Präsentation der Ergebnisse und ein moderiertes Tischgespräch mit Vertreter*innen der beteiligten Verbänden und Kammern zu Hemmnissen, Rahmenbedingungen und gemeinsamen Handlungsansätzen für die Transformation der Wertschöpfungskette Bau.  Zur Anmeldung Begrüßung Sören Bartol, MdB und Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB), Stiftungsratsvorsitzender der Bundesstiftung Bauakademie  Vorstellung zentraler Ergebnisse T-Barometer Kerstin Faber, Programmleiterin Bundesstiftung Bauakademie (BSBA) und Projektleiterin des Transformationsbarometers Bauwirtschaft  Teilnehmende des Tischgespräches  Sören Bartol, MdB und Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB)Dr. Elena Wiezorek, Direktorin Bundesstiftung Bauakademie (BSBA)  Vertreter*innen der beteiligten Verbände und Kammern:   Wiebke Ahues, Vizepräsidentin Bundesarchitektenkammer (BAK)Dr. Matthias Frederichs, Hauptgeschäftsführer Bundesverbands Baustoffe – Steine und Erden (BBS)Prof. Dr.-Ing. Norbert Gebbeken, Präsident der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau für die Bundesingenieurkammer (BIngK)Tim-Oliver Müller, Hauptgeschäftsführer Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB)Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB)Karl-Sebastian Schulte, Geschäftsführer Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH)  Moderation:  Friederike Meyer, Chefredakteurin BauNetz MeldungenChristoph Schild, Präsident Bund Deutscher Baumeister Architekten und Ingenieure e.V. (BDB) Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.  Bild: © Lamm & Kirch mit Jonathan Körner   Zusatzinhalt Tischgespräch: Transformationsbarometer Bauwirtschaft 2025/26

Transformationsbarometer

Die quantitative Befragung wurde online durchgeführt und erfolgte zwischen Mai und September 2025. Hierzu luden die beteiligten Kammern und Verbände ihre Mitgliedsunternehmen zur Mitwirkung an der Befragung ein. Die wissenschaftliche Begleitung der Erhebung erfolgte durch das Sozial- und Marktforschungsinstitut Reiß & Hommerich. Im Mittelpunkt der quantitativen Onlinebefragung standen rund 20 Fragen zu folgenden Transformationsfeldern, die als Ja- / Nein-Fragen, Skalenfragen sowie Fragen mit fest vorgegebenen Antwortkategorien ausgestaltet waren.  1. Bestandserhalt und Neubau: Gefragt wurde nach dem Anteil von Erhalt und Abriss, den Gründen für Abriss und Hemmnisse der Bestandsentwicklung. 2. Reduktion von CO₂-Emissionen: Die Befragung befasste sich hier mit Strategien zur Verringerung von Treibhausgasemissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette Bau. 3. Ressourcenschutz und Kreislaufwirtschaft: Erfragt wurde, welche Rolle nachwachsende Rohstoffe, Recycling und Wiederverwendung spielen und welche Hürden bestehen. 4. Digitalisierung und Künstliche Intelligenz: Die Befragung erfasste, wie weit die Digitalisierung die Transformation unterstützt und welche Chancen oder Hemmnisse die Akteur*innen in diesem Zusammenhang wahrnehmen. 5. Kompetenzen und Fachkräfte: Die Befragung untersuchte, welche Qualifikationen, Ausbildungsstrategien und neuen Berufsprofile für die Bautransformation erforderlich sind.

Nationaler Kontaktpunkt

Seit Beginn des Neuen Europäischen Bauhauses (NEB) 2020 hat die EU-Kommission ein Netzwerk von Nationalen Kontaktpunkten für das Europäische Bauhaus aufgebaut. Der Nationale Kontaktpunkt ist die zentrale Anlaufstelle in Deutschland, um die Ziele und Werte des NEB zu vermitteln, sichtbar zu machen und weiterzutragen. Seit Dezember 2025 wird er von der Bundesstiftung Bauakademie betreut, die das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen bei der Umsetzung der NEB-Agenda unterstützt.  Mit dem Start des Förderinstruments, der NEB Facility (Zeitraum 2025-2027) im Programm Horizont Europa – begleitet durch die Nationale Kontaktstelle – hat sich das NEB weiterentwickelt und die Arbeit des Nationalen Kontaktpunktes erweitert.    Der Nationale Kontaktpunkt versteht sich als Schnittstelle zwischen europäischer Initiative, nationaler Umsetzung und der wachsenden NEB-Community in Deutschland. In den kommenden Jahren sind zahlreiche Maßnahmen geplant, um das Neue Europäische Bauhaus in Deutschland zu stärken – durch die Vernetzung bestehender Initiativen, die Unterstützung und Präsentation von Projekten sowie den Aufbau zentraler Kommunikationskanäle.

Förderung

Die Roll-out-Komponente soll dazu beitragen, bestehende Projekte, Ansätze und Forschungsergebnisse sichtbarer zu machen und stärker in die Praxis zu überführen. Ziel ist es, Wissenstransfer, Vernetzung und Anwendung zu stärken sowie gute Beispiele und innovative Lösungen breiter zugänglich zu machen. Das Ziel der Roll-out-Komponente ist es, erfolgreiche Lösungen aus Forschung, Pilotprojekten oder Praxis zu vervielfältigen und langfristig zu verankern, d. h.:  Sie ist stärker umsetzungs- und praxisorientiert, weniger forschungsgetrieben. Der Fokus liegt auf der Skalierung, Verbreitung und Implementierung, indem zum Beispiel Pilotprojekte auf größere Maßstäbe gebracht, Verbreitungsnetzwerke geschaffen und gute Praktiken in unterschiedlichen Kontexten verfügbar gemacht werden. Sie bietet gute Anschlussoptionen für Ergebnisse der F&I-Projekte, um diese in die Anwendung zu bringen Für die Finanzierung der Roll-Out-Komponente gibt es keine eindeutige Verortung. Sie wird durch mehrere EU-Programme unterstützt, die so das Multi-Programm-Finanzierungs- und Unterstützungsnetzwerk des NEB bilden.  Informationen zu Förderungen und einzelnen Ausschreibungen sind auf dem EU Funding & Tenders Portal der EU-Kommission zu finden.

Förderung

Die NEB Facility (Zeitraum 2025-2027) ist das zentrale Förderinstrument, mit dem diese Vision in konkrete Projekte, Forschung und Innovation übersetzt wird. Ein besonderes Merkmal der NEB Facility ist ihr starker Fokus auf Nachbarschaften – verstanden als Orte des Alltags, in denen ökologische, soziale und kulturelle Transformation konkret erfahrbar wird. Die NEB Facility gliedert sich in zwei zentrale Bereiche: die Forschung und Innovation-Komponente (F&I) die Roll-out-Komponente Die F&I-Komponente liegt im Zuständigkeitsbereich der Nationalen Kontaktstelle. Sie ist im Forschungsrahmenprogramm Horizont Europa verankert und fördert Forschung und Innovation, die auf nachbarschaftsbezogene Lösungen abzielen – von der Konzeptentwicklung bis zur Demonstration im realen Umfeld. Weitere Informationen rund um die Forschungs- und Innovations-Komponente finden Sie hier. Beim Nationalen Kontaktpunkt liegt der Schwerpunkt auf der Unterstützung der Roll-out-Komponente, d. h. auf der Verbreitung, Skalierung und der Unterstützung der praktischen Umsetzung der NEB-Ziele und -Werte.

Nationaler Kontaktpunkt

Für Fragen rund um die Themen und Aufgaben des Nationalen Kontaktpunkts schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an: neb(at)bundesstiftung-bauakademie.de Ansprechpartner*innen: Sarah Reiche (sie/ihr), Abhinav Thakar (er/ihm)  Folgen Sie uns auch auf Instagram und LinkedIn. Sie interessieren sich für die Fördermöglichkeiten der NEB Facility in Horizont Europa? Die Kolleg*innen der Nationalen Kontaktstelle Neues Europäisches Bauhaus (NKS NEB), beraten Sie gerne: nks-neb(at)ptj.de Weitere Informationen zur NKS NEB finden Sie hier.