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Transformationsbarometer - Wie wurde die quantitative Befragung durchgeführt?

Wie wurde die quantitative Befragung durchgeführt?

Transformationsbarometer

Das Barometer fördert zugleich den Austausch darüber, wie die unterschiedlichen Akteur*innen und die Bundesstiftung einander bei der Umsetzung der Transformation unterstützen können.

Transformationsbarometer

Die Untersuchung wurde 2025 / 26 erstmals von der Bundesstiftung Bauakademie (BSBA) im Auftrag des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) gemeinsam mit den folgenden Kammern und Verbänden durchgeführt: Bundesarchitektenkammer (BAK) Bundesingenieurkammer (BIngK) Bundesverband Baustoffe — Steine und Erden (BBS) Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB) Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) Auf diese Weise wurde gewährleistet, dass die Ergebnisse ein breites Spektrum der Planungs- und Baubranche repräsentieren.

Transformationsbarometer

Die Transformation erfordert einen grundlegenden Wandel hin zu einem ressourcenschonenden, emissionsarmen Planen und Bauen. Die Umsetzung betrifft alle Akteur*innen der Bauwirtschaft — von der Planung über die Materialproduktion bis hin zur Ausführung, Sanierung und Instandhaltung. Der Wandel der sehr vielgestaltigen Bauwirtschaft setzt voraus, dass alle Beteiligten auf Basis ihrer Kompetenzen ein gemeinsames Verständnis für die jeweiligen Ziele, Herausforderungen und Bedürfnisse entlang der gesamten Wertschöpfungskette entwickeln. Erst wenn die Akteur*innen die Perspektiven des jeweils anderen nachvollziehen und einordnen können, entsteht die Grundlage für eine zielgerichtete Kooperation und ein abgestimmtes Vorgehen.  Genau hier setzt das Transformationsbarometer Bauwirtschaft selbst an: Es schafft durch die Kooperation Transparenz über zentrale Belange der Branche, bietet eine Plattform des Austausches und damit einen wichtigen Ausgangspunkt, um gemeinsame Zielsetzungen zu definieren und die Zusammenarbeit systematisch zu stärken. Dazu erfasst es den Status quo des Wandels, aber auch Erfahrungen aus der Praxis und ermöglicht so einen faktenbasierten Dialog zwischen Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Die Datenerhebung erfolgt auf Grundlage einer Onlinebefragung sowie ergänzender Einzelinterviews. Die Ergebnisse spiegeln die Angaben der befragten Unternehmen wider.

Transformationsbarometer - Was ist das Ziel des Transformationsbarometer?

Was ist das Ziel des Transformationsbarometer?

Transformationsbarometer

Die Transformation hin zu ressourcenschonendem und emissionsarmem Planen und Bauen ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Mit dem Transformationsbarometer Bauwirtschaft 2025/26 liegt erstmals ein Instrument der Bundesstiftung Bauakademie gemeinsam mit den zentralen Verbänden und Kammern der Branche vor, welches den Wandel der Bauwirtschaft in Deutschland systematisch erfasst. Es dokumentiert den Status quo, bündelt Praxiserfahrungen und schafft Transparenz über die Herausforderungen entlang der Wertschöpfungskette Bau. Als wiederkehrende Erhebung im Zweijahresrhythmus soll es Entwicklungen sichtbar machen und den Transformationsprozess langfristig begleiten. Die Dokumentation versammelt die Ergebnisse einer bundesweiten Onlinebefragung und ergänzender Einzelinterviews in fünf Transformationsfeldern: Bestandserhalt und Neubau, Reduktion von CO₂-Emissionen, Ressourcenschutz und Kreislaufwirtschaft, Digitalisierung und Künstliche Intelligenz sowie Kompetenzen und Fachkräfte. Die Onlinebefragung, an der sich 4.515 Unternehmen der deutschen Bauwirtschaft beteiligt haben, berücksichtigt die gesamte Wertschöpfungskette des Planens und Bauens. So entsteht ein branchenübergreifendes Bild vom Stand der Transformation, den Herausforderungen und den Erfahrungen der Akteur*innen.  Im Ergebnis verdeutlicht das erste Transformationsbarometer die Bereitschaft und den Gestaltungswillen der Bauwirtschaft, aktiv Verantwortung für die Bautransformation zu übernehmen. Zugleich wird deutlich, dass der Wandel noch an Fahrt gewinnen muss, um die ambitionierten Klima- und Ressourcenschutzziele der Bundesrepublik Deutschland zu erreichen.