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Bundesstiftung Bauakademie

Die Bundesstiftung Bauakademie entwickelt Reallabore, moderiert Arbeitsgruppen und gestaltet Vermittlungsformate – gemeinsam mit Projektpartner*innen aus Forschung, Wirtschaft, Planung, Politik und Verwaltung.

Themenfelder

Die geschlossene Kreislaufwirtschaft im Bauwesen ist neben dem Bestandserhalt ein wesentlicher Schlüssel zur Erreichung des „1,5-Grad-Ziels“, also zum Klimaschutz. In einer zirkulären Bau- und Immobilienwirtschaft werden Bestandsgebäude nachgenutzt, Baumaterialien und Bauprodukte wiederverwendet oder -verwertet und somit Treibhausgasemissionen vermieden, Abfälle reduziert und natürliche Ressourcen geschont. Bei der Unterstützung einer zirkulären Bau- und Immobilienwirtschaft macht sich die Bundesstiftung Bauakademie zur Aufgabe, neue Erkenntnisse und Lösungsansätze in die Praxis zu vermitteln und die Vernetzung von möglichen strategischen Partnerschaften aktiv zu fördern.  

Themenfelder - Bestandserhalt/Kreislaufwirtschaft

Bestandserhalt/Kreislaufwirtschaft

Themenfelder

Die Bundesstiftung Bauakademie ist eine Institution für die Zukunft des Bauens. Ihr Wirken zielt auf die Unterstützung der erforderlichen Transformationsprozesse im Planen und Bauen hin zu einer nachhaltigen Baupraxis. Die Baubranche ist im Umbruch. Strengere Klimaschutzvorgaben, zukunftsorientierte Nachhaltigkeitskonzepte und neue Verfahren der Digitalisierung verändern alle Bereiche des Bauens grundlegend – vom Planen bis zur Nutzung von Gebäuden. Entlang ihrer drei Profillinien Digitalisierung/Automatisierung, Bestandserhalt/Kreislaufwirtschaft und Stadtentwicklung/Immobilienwirtschaft entwickelt die Bundesstiftung Bauakademie Formate, in denen die Bauwende in die gesamte Wertschöpfungskette des Planens und Bauens gebracht wird. Der Fokus liegt hierbei auf Reallaboren, in denen in einem breiten Netzwerk aus Akteur*innen und Projektpartner*innen konkrete Umsetzungsergebnisse erprobt werden, die zwischen Forschung, Bauwirtschaft, Baupolitik und den planenden Berufen Transformationsprozesse vermitteln. Begleitet werden die Reallabore von verschiedenen Arbeitsformaten, wie Thinktanks und Working Groups sowie von Veranstaltungen. Die Bundesstiftung Bauakademie und ihr Gebäude werden für die Beteiligten der Wertschöpfungskette Bau neutrale und barrierefrei zugängliche Ansprechpartnerin und Ort. 

Emilia Hoffeins - Emilia Hoffeins

Emilia Hoffeins Emilia Hoffeins legt einen besonderen Schwerpunkt auf die Entwicklung und Steuerung der Social-Media- und Content-Strategie. Sie betreut die digitalen Kanäle, erstellt zielgruppengerechten Content und setzt PR- und Marketingmaßnahmen um. Zudem verantwortet sie zentrale Website-Themen, insbesondere die Umsetzung von Marketingstrategien und die Implementierung von Design-Updates. Darüber hinaus unterstützt sie bei Veranstaltungen, Publikationen und Kooperationen der Bundesstiftung Bauakademie. Assistenz Öffentlichkeitsarbeit

TiD 12 | Open Data Bau – Rückschau

Am 2. April 2025 fand der Transformationsdialog zum Thema „Open Data Bau“ unter folgender Fragestellung statt: „Wie kann Open Data im Bauwesen dazu beitragen, Bauprozesse transparenter und effizienter zu gestalten und Innovationen zu fördern?“ Die Videodokumentation der Veranstaltung finden Sie auf unserem YouTube-Kanal. Mit dabei waren: Dr. Oliver Heidinger, Präsident und Betriebsleiter des Landesbetriebs Information und Technik des Landes Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) Dr. Stefan Höffken, Leiter Smart City, Tegel Projekt GmbH  Prof. Daniel Mondino, Professor für digitales integriertes Prozessmanagement – Planen, HafenCity Universität Hamburg Barbara Post-Argomand, Leiterin IT der Gebäudewirtschaft, Stadt Köln Moderation: Kai Dolata | Begrüßung: Prof. Dr. Guido Spars Wir bedanken uns bei allen Teilnehmenden für die wertvollen Impulse und die engagierte Diskussion. Die Erkenntnisse aus diesem Austausch werden in die weitere Arbeit der Bundesstiftung Bauakademie einfließen. Im Transformationsdialog „Open Data Bau“ haben wir uns gefragt, ob die aktuellen gesetzlichen Regeln und Strukturen für offene Verwaltungsdaten auch für die ganze Bau-Wertschöpfungskette passen. Die Antwort darauf ist nicht einfach. Doch betrachtet man die von Oliver Heidinger von IT.NRW aufgezählten technischen und regulativen Rahmenbedingungen, die dem Bundesland Nordrhein-Westfalen für die Bereitstellung von Geoinformationen und anderen hoheitlich gesammelten Daten zur Verfügung stehen, kann man daraus durchaus Ableitungen für den Baubereich ziehen.  Die Entwicklungsgesellschaft Tegel Projekt GmbH wendet diese Prinzipien nach den Ausführungen von Stefan Höffken bereits an. Die Entwicklungsphase des ca. 500 ha großen Areals setzt voll auf Open-Data-Strukturen. So zahlen erfasste Umwelt-Monitoring-Daten des Berliner Senats auf das Schwammstadt-Konzept des Gesamtprojekts ein. Gleichzeitig bereitet Tegel Projekt GmbH auch die Bestandsdaten der vorhandenen Infrastruktur so auf, dass die zur Veröffentlichung vorgesehenen Informationen als Open-Data-Sätze bereitgestellt werden können. Die Entscheidung, was veröffentlicht werden kann, hat im Wesentlichen mit Sicherheitsaspekten zu tun. Hierin lag auch der Fokus des Impulses von Barbara Post-Argomand von der Gebäudewirtschaft Köln. Die Stadt arbeitet bereits seit Jahrzehnten mit digitalen Facilitymanagement-Tools, kann verwaltungsübergreifend Informationen verlustfrei austauschen und bereitet sicherheitsunkritische Daten für das Datenportal der Stadt auf. So hat jeder die Möglichkeit, über ein digitales Stadtmodell Daten abzurufen und für den eigenen Weitergebrauch zu verarbeiten. Daniel Mondino von der HCU Hamburg hat dafür plädiert, dass bei der Sammlung von digitalen Daten die Verhältnismäßigkeit zwischen Aufwand und Nutzen über einen gesellschaftlichen Diskurs verhandelt werden sollte. In Bezug auf Bauvorhaben und Digitale Zwillinge von Gebäuden stellte er die berechtigte Frage, ob es wirklich notwendig ist, von Anfang an jedes Detail digital vorliegen zu haben oder erst einmal konkrete Anwendungsfälle zu nehmen, deren gesellschaftlicher Mehrwert auf der Hand liegt. Als Beispiel wurden Brandschutzreglements genannt, zu denen u.a. auch digitale Informationen zu Fluchtwegen, Rauchmeldern, Brandabschnitte etc. aus einem digitalen Gebäudemodell an die zuständigen Behörden übermittelt werden könnten. Open Data im Allgemeinen und im Bauwesen sind weiterhin geprägt von Datenschutzdiskussionen und fehlenden Standardisierungen. OpenBIM mit seinem entwickelten IFC-Standard stellt hierfür die Weichen und definiert auch Zugriffsrechte und -rollen. Alle waren sich einig: Die technische Infrastruktur gibt es – sie ist auch trotz der starken US-IT-Anbieter datensouverän. Was aber fehlt, sind klare Aufträge und genug Geld.