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Treffpunkt Bauwende 2025 – Regeneratives Bauen

Unter dem Titel Treffpunkt Bauwende wird das Grundstück der Bundesstiftung Bauakademie bis zum Baubeginn des Gebäudes als Raum für experimentelle Projekte und öffentlichen Austausch genutzt – ein Ort, an dem die Themen der Bauwende in Berlin Mitte erlebbar werden.  Die Bundesstiftung Bauakademie (BSBA) und Bauhaus Erde widmen sich im Sommer 2025 im Rahmen von „Treffpunkt Bauwende – Regeneratives Bauen“ dem Wandel hin zu einer regenerativen Bauweise. Im Mittelpunkt steht das Projekt ReBuilt – ein Projekt von Bauhaus Erde, welches in Zusammenarbeit mit Partner*innen aus Deutschland, Südafrika, Indonesien und Bhutan neue Materialien, Baupraktiken und Lieferketten erforscht und sichtbar macht. Das Rebuilt Projekt zeigt konkrete Ansätze für eine regenerative Zukunft der gebauten Umwelt. Ausstellungstafeln und Sitzgelegenheiten  aus wiederverwendeten Abbruchmaterialien – gestaltet von raumlaborberlin – laden zum Diskurs über die Vermeidung von Abriss und die Förderung des Erhalts von Bestandsbauten ein.  Feiern Sie mit uns die Eröffnung am 16. Juni 2025 um 18 Uhr auf dem Gelände der Bundesstiftung Bauakademie! Entdecken Sie innovative Bauweisen, erkunden Sie die Ausstellung und erfahren Sie mehr über regenerative Materialien im internationalen Kontext. Foto: © Bas Princen

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Angaben gemäß § 5 TMG Bundesstiftung Bauakademie Zimmerstraße 67/69 D-10117 Berlin  Vertreten durch den Vorstand Dr. Elena Wiezorek (Direktorin) T +49 30 9940596-0 kontakt@bundesstiftung-bauakademie.de Inhaltlich verantwortlich ist die Bundesstiftung Bauakademie, vertreten durch den Vorstand  Dr. Elena Wiezorek (Direktorin). Die Bundesstiftung Bauakademie ist eine rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts und verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Die Bundesstiftung Bauakademie hat ihren Sitz in Berlin und unterliegt nach dem Berliner Stiftungsgesetz der Staatsaufsicht Berlins, die von der Senatsverwaltung für Justiz Verbraucherschutz und Antidiskriminierung geführt wird. Die Steuernummer der Bundesstiftung Bauakademie lautet 27/643/06641 beim Finanzamt für Körperschaften I in Berlin. Die Bundesstiftung Bauakademie ist eingetragen im Transparenzregister unter Auftragsnummer: 210352002309. Die Bundesstiftung Bauakademie wird gefördert vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages. Die Bilder, Fotos, Videos und Grafiken auf dieser Website sind urheberrechtlich geschützt. Die Bildrechte liegen bei den folgenden Fotografen und Unternehmen: © Andreas Gehrke / Bundesstiftung Bauakademie © FilmFreundeFriedl Fernsehproduktion GmbH © Michael Bennett / Bundesstiftung Bauakademie © Stan Hema GmbH, Berlin © Jonas Westling © Georg Hubmann © Anke Illing © Julian Rettig ©Jens Willebrand / Montag Stiftung Urbane Räume gAG © B&O BAU - Holzelementfertigung Frankfurt (Oder) Bild-Credits: Photo by Christian Perner on Unsplash Photo by Guillaume Jaillet on Unsplash Photo by Alvaro Pinot on Unsplash Photo by November Wong on Unsplash Jurik Peter / Shutterstock.com Redaktion: Kerstin Lassnig Textkonzept und Lektorat: Jan Stottmeister  Übersetzung: ArchiTrans architectural translations Markenentwicklung, Konzeption und Web-Design: Stan Hema GmbH, Berlin Web-Development: team neusta Urheberrecht und verwandte Schutzrechte Die auf dieser Website veröffentlichten Inhalte unterliegen dem Urheberrecht und verwandten Schutzrechten. Die Vervielfältigung, Bearbeitung, Übersetzung, Einspeicherung, Verarbeitung bzw. Wiedergabe von Inhalten in Datenbanken oder anderen elektronischen Medien und Systemen bedürfen unserer vorherigen schriftlichen Zustimmung oder der/des jeweiligen Rechteinhabers. Aus diesen Gründen ist die unerlaubte Vervielfältigung oder Weitergabe einzelner Inhalte oder kompletter Seiten nicht gestattet und möglicherweise strafbar. Kopien und Downloads für den persönlichen, privaten und nicht kommerziellen Gebrauch sind erlaubt. Die Darstellung und Verwendung dieser Website ist nur mit unserer vorherigen schriftlichen Zustimmung zulässig. Haftungsbeschränkung Die Inhalte dieser Website wurden mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt. Wir übernehmen jedoch keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der bereitgestellten Inhalte. Wir behalten uns vor, die Inhalte dieser Website jederzeit und ohne vorherige Ankündigung zu ändern oder zu aktualisieren. Die Nutzung der Inhalte der Website erfolgt auf eigene Gefahr des Nutzers. Mit der Nutzung unserer Website kommt keinerlei Vertragsverhältnis zwischen dem Nutzer und uns zustande.

Nachbarschaftsfest I Sommer auf der Insel

Am 5. Juli wird der Garten der ESMT Berlin zur Bühne für das Nachbarschaftsfest der IG Spreeinsel – und die Bundesstiftung Bauakademie ist mit dabei! Gemeinsam mit Anwohnenden, Studierenden, Kulturinstitutionen und Gästen aus ganz Berlin feiern wir, die Interessengemeinschaft Spreeinsel, den Sommer im Herzen der Stadt. Es erwartet Sie ein vielfältiges Programm: Live-Musik der Hochschule für Musik Hanns EislerPodiumsdiskussion zur Stadtentwicklung, unter anderem mit der Senatsbaudirektorin Prof. Petra KahlfeldtAusstellung aktueller Bauprojekte aus Berlin-MitteFood Trucks mit kulinarischen SpezialitätenKinderprogramm mit Hüpfburg, Kinderschminken, Luftballonfiguren und vielem mehrSportzone mit Tischtennis und Fußball Besuchen Sie unseren Stand!Die Bundesstiftung Bauakademie heißt im Namen der IG Spreeinsel alle Besucher*innen herzlich willkommen – ob Groß oder Klein. Entdecken Sie die Ideen für die Stadt von Morgen, kommen Sie ins Gespräch und genießen Sie die lebendige Atmosphäre. Wir freuen uns auf Sie!Ort: Garten der ESMT Berlin, Schlossplatz 1, 10178 BerlinZeit: Samstag, 5. Juli 2025, 14:00–20:00 UhrEintritt frei. © Ana Torres

Bundesstiftung Bauakademie - Veranstaltungen

Veranstaltungen

TiD 14 | Nutzen statt Besitzen – Rückschau

Transformationsdialog „Nutzen statt Besitzen“ Deutschland verbraucht so viele Ressourcen im Jahr, dass für deren Bereitstellung drei Erden notwendig wären. Am 24. Juli 2025 ist der globale Erdüberlastungstag, dann sind alle Ressourcen aufgebraucht, die im Jahr 2025 der Menschheit rechnerisch zur Verfügung stünden. Mit der Berechnung des symbolischen Erdüberlastungstags wird verdeutlicht, wann alle natürlichen Ressourcen aufgebraucht sind, die die Erde innerhalb eines Jahres zur Verfügung stellen kann. Es besteht also Zeit- und Handlungsdruck, um die planetaren Belastungsgrenzen zu wahren. Dafür ist es notwendig, dass Ressourcen in der Produktherstellung eingespart und wiederverwendet werden. Mit zirkulär designten Produkten werden Langlebigkeit, Reparierbarkeit und Ressourcenschonung zu ökologischen und wirtschaftlichen Erfolgsfaktoren. Zentrale Fragen, die während des Transformationsidalog „Nutzen statt Besitzen“ diskutiert wurden, waren: Wann ist ein zirkuläres Geschäftsmodell wirtschaftlich attraktiv und bietet neue Chancen? Welche Rahmenbedingungen müssen dafür geschaffen werden? Begrüßung: Prof. Dr. Guido Spars, Gründungsdirektor, Bundesstiftung Bauakademie Moderation: Antonia Diel, Transformationsmanagerin Klimawandel und Circular City, Bundesstiftung Bauakademie Die Bundesstiftung Bauakademie hat dazu vier Expert*innen eingeladen: Ines Göbel, Zumtobel Group, Dornbirn, ÖsterreichAntonia Görg, W. u. J. Derix GmbH & Co., NiederkrüchtenNora Sophie Griefahn, Cradle to Cradle NGO, BerlinPatrick Hypscher, Circularity e.V., Berlin Die Videodokumentation der Veranstaltung finden Sie in Kürze auf unserem YouTube-Kanal.KONZEPTE DER KREISLAUFWIRTSCHAFT Nora Sophie Griefahn, Co-Gründerin und geschäftsführende Vorständin Cradle to Cradle NGO, stellte das Konzept Cradle to Cradle (C2C) für einen positiven Fußabdruck vor. Mit dem von ihr vorgestellten Projekt aus Venlo, Niederlande, zeigte sie auf, dass die Planung von Gebäuden als Rohstoffbank auch einen wirtschaftlichen Vorteil über die Restwert-Berechnung bringt. Im C2C Lab, dem Bildungszentrum und Büro der NGO, wurde ein Ort und Reallabor geschaffen, der kreislaufgerechtes Bauen auch im Bestand abbildet. Wichtig sei es für Unternehmen, ihre Produkte neu zu denken, inklusive ihrer Logistik. Die Überarbeitung des Produktportfolios oder Integration eines neuen Geschäftsmodells genüge nicht. Die Kreislaufwirtschaft bietet auch die Chance, Resilienz zu schaffen bei immer unsicheren Lieferketten. Patrick Hypscher, Berater bei Circularity e.V. und Podcaster von Circularity.fm, stellte das Konzept Product-as-a-service (PaaS) vor, das auch Miet- und Abo-Modelle umfasst. Lohnen würde sich ein PaaS-Model häufig dann, wenn es sich um Produkte handelt, die mit einem hohen Anschaffungspreis und häufigen Reparatur-Arbeiten verbunden sind. Er machte darauf aufmerksam, dass die Umsetzung eines PaaS-Konzepts zu einer Ressourcenschonung führen kann, aber nicht per se muss. Dieser sogenannte Rebound-Effekt bedeutet, dass die beabsichtigten positiven Umwelteffekte schlussendlich geringer sind als die tatsächlichen negativen Effekte.Solange primäre, fossile Materialien noch günstiger als sekundäre sind, sind zirkuläre Geschäftsmodelle häufig noch im Nachteil – es brauche andere Preissignale und die Integration der Umweltkosten! ZIRKULÄRE GESCHÄFTSMODELLE IN DER PRAXIS Antonia Görg, Bau- und Wirtschaftsingenieurin bei Derix GmbH, stellte die bisherigen Erfahrungen im Wandel von linearer zu zirkulärer Praxis im Ingenieurholzbau vor. Als Nachhaltigkeitsmanagerin begleitet sie neue Geschäftsmodelle (Rücknahmeverpflichtungen) und monetäre Anreize (Emissionshandel) für die Derix-Gruppe. Seit 2021 verpflichtet sich Derix freiwillig, alle Produkte nach deren Nutzung und Rückbau zurückzunehmen. Mit diesem Alleinstellungsmerkmal bietet sich die große Chance, ihre Lieferketten des verknappenden Rohstoffs Holz zu sichern. Angeregt zur Einführung der Rücknahmeverpflichtung wurde Derix durch das vorgestellte Bauprojekt „Circl“ in Amsterdam, Niederlande, wo diese Verpflichtung verbindlich gilt. Die kreislaufgerechte Planung, die lösbare Verbindungen und die Rückbaubarkeit aller Gewerke einschließt, ist für ein erfolgreiches zirkuläres Geschäftsmodel notwendig. Antonia Görg wies auch darauf hin, dass neue Finanzierungsmodelle und rechtliche Sicherheit sowie Normung für eine Skalierung entwickelt werden müssen. Bei der Bauauftragsvergabe des Kreisarchivs in Viersen wurde der Erlass des Landes NRW umgesetzt, mit dem das Zuschlagskriterium „Kosten“ auf Basis der Lebenszykluskosten ermöglicht wird. Auf diese Weise hatte das zirkuläre Bauen einen preislichen Vorteil vor anderen Wettbewerber*innen, da ein Restwert nach einem Rückbau einkalkuliert und die reduzierten Kosten der Umweltbelastung einflossen.Ines Göbel, Industriedesignerin bei Zumtobel Group, stellte deren Nachhaltigkeitsstrategie und Umsetzungserfahrungen vor. Mit der Einführung der internen Circular Design Rules kann die Zirkularität bei jedem Produktentwicklungsprozess verfolgt werden, denn Rückbaubarkeit beginnt im Design. Im Rahmen eines Pilotprojekts lernte die Zumtobel Group viel über die Relevanz einer schonenden Demontage, ohne die eine Wiederverwendung der Produkte selten möglich ist und damit auch nicht skalierbar. Ines Göbel machte darauf aufmerksam, dass Mietmodelle für Kommunen derzeit keine Lösung darstellen und es eine Überarbeitung der Abschreibungslogik benötigt.Die Panelist*innen sprachen sich für mehr Mut aus zu beginnen, auch wenn nicht alle Fragen beantwortet sind. Wissen könne besonders während der Umsetzung gewonnen werden und Fehler sollten als Lernquelle gesehen werden. Beim Aufbau zirkulärer Geschäftsmodelle sei es wichtig, sich intensiv mit den Bedürfnissen der eigenen Kund*innen auseinanderzusetzen und auch mit nachgelagerten Service-, Reparatur- und Rückbaudienstleistenden, um das erfolgversprechendste Model zu finden und einen negativen Rebound-Effekt zu vermeiden. © Bundesstiftung Bauakademie, Fotos: Anke Illing

TiD 14 | Nutzen statt Besitzen – Product-as-a-Service

Wie funktioniert „Nutzen statt Besitzen“ in der Praxis – und was bedeutet das für Planung und Produktion sowie für Ressourcenschonung und Klimaschutz? Die Bundesstiftung Bauakademie lädt Interessierte herzlich zur Diskussion am 1. Juli 2025, 18:00 - 19:30 Uhr ein. Die Teilnahme kann in Präsenz vor Ort (Roter Saal der Bundesstiftung Bauakademie) oder online erfolgen: Zur Präsenz-Anmeldung Zur Online-Anmeldung Begrüßung: Prof. Dr. Guido Spars, Gründungsdirektor, Bundesstiftung Bauakademie Moderation: Antonia Diel, Transformationsmanagerin Klimawandel und Circular City, Bundesstiftung Bauakademie Gäste: Ines Göbel, Zumtobel Group, Dornbirn, ÖsterreichAntonia Görg, W. u. J. Derix GmbH & Co., NiederkrüchtenNora Sophie Griefahn, Cradle to Cradle NGO, BerlinPatrick Hypscher, Circularity e.V., Berlin Wie kann ein Geschäftsmodell aussehen, das Ressourcen schont, Produkte langlebiger macht und gleichzeitig wirtschaftlich attraktiv ist?  Eine mögliche Antwort: Product-as-a-Service (PaaS) – ein Modell, bei dem nicht das Produkt selbst verkauft wird, sondern dessen Nutzung bzw. Leistung. Langlebigkeit, Reparierbarkeit und Ressourcenschonung werden zu wirtschaftlichen Erfolgsfaktoren, da das Produkt selbst im Eigentum des herstellenden Unternehmens bleibt. Der Wandel von Verkaufs- zu Verleih- oder Dienstleistungsmodellen verändert dabei alles: von Produktdesign anhand des Lebenszyklus über Planungs- und Produktionsprozesse bis hin zur Kundenbeziehung. Was erwartet Sie?Die Impulse und Diskussion von Expert*innen aus Wirtschaft, Planung und Forschung können vor Ort und im Live-Stream verfolgt werden: Wie funktioniert PaaS konkret in der Praxis und welche Beispiele gibt es?Welche Vorteile bietet es – und welche Hürden gilt es zu überwinden?Welche Chancen und Grenzen zeigen sich hinsichtlich Ressourcenschonung und Kreislaufwirtschaft? Warum sollten Sie teilnehmen?Sie erhalten praxisnahe Einblicke in ein zukunftsweisendes Geschäftsmodell, das ökologische Verantwortung mit wirtschaftlicher Effizienz verbinden kann. Erfahren Sie, wie Produkte und Prozesse auf den Lebenszyklus ausgerichtet werden können, welche Chancen sich daraus für Herstellende und Abnehmende ergeben und ebenso, wo die Grenzen des Mehrwerts für dieses Geschäftsmodell liegen. Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen! © Unsplash, Foto: Darren Ahmed Arceo