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Runder Tisch smsB - Arbeitsweise

Arbeitsweise

Runder Tisch smsB

Als zentrales und steuerndes Gremium wurde eine Lenkungsgruppe gebildet.  Sie setzt sich aus Vertreter*innen der Länder, des BMWSB, des BMWE, der Kommunen sowie der Wohnungs- und Bauwirtschaft zusammen. In ihrer konstituierenden Sitzung im September 2023 identifizierte die Lenkungsgruppe sechs zentrale Themenfelder: Planungs- und Produktionsprozesse und deren Digitalisierung sowie Produktentwicklung Nachfragepotenziale für das SmsB:  Werkswohnungsbau, Nachverdichtung, (Aufstockung) Bodenpolitische Maßnahmen und Baulandaktivierung (bzgl. spezieller Fragen des seriellen Bauens) Finanzierung und Ausgestaltung der Förderprogramme Rechtliche und administrative Hemmnisse Informations-, Sensibilisierungs- und Kommunikationsmaßnahmen Für jedes Themenfeld wurde eine Working Group eingerichtet. Die Mitglieder der Lenkungsgruppe benannten fachkundige Teilnehmende, um die Potenziale der jeweiligen Themen zu analysieren und konkrete Maßnahmen zur Förderung von SmsB zu entwickeln.  Die Beseitigung der Hemmnisse wird über entwickelte Maßnahmen und deren Umsetzung verfolgt.

Schinkel Talk „Kulturhistorisches Erbe“

Karl Friedrich Schinkel gilt als „Erfinder“ der Denkmalpflege – doch warum eigentlich? Was war der historische Anlass für sein Engagement und wie wurde Anfang des 19. Jahrhunderts mit dem kulturellen Erbe umgegangen? Der Schinkel Talk zum Thema Kulturhistorisches Erbe am 30. Oktober widmet sich Schinkels revolutionärem Denkmalpflegekonzept: seiner differenzierten Definition von Denkmalen und seinen Prinzipien der Restaurierung. Wir fragen, wie sich die Denkmalpflege seitdem verändert hat, welche Aufgaben sie heute erfüllt und vor welchen Herausforderungen sie steht. Gemeinsam diskutieren wir, was wir von Schinkels Ansatz lernen können – etwa im Hinblick auf den Umgang mit dem Bestand – und ob sein Konzept wirklich seiner Zeit voraus war oder erst im Rückblick als solches stilisiert wurde. Auch kritische Perspektiven kommen zur Sprache: Welche Auswahlkriterien lagen seiner Denkmalpflege zugrunde und wo zeigen sich problematische Seiten? Freuen Sie sich auf Impulse, Diskussionen und kollegialen Austausch rund um die Zukunft der Denkmalpflege – kostenlos und ohne Anmeldung. Gäste Dr. Irina Rockel, Karl-Friedrich-Schinkel-Gesellschaft e.V., Neuruppin Dr. Christoph Rauhut, Landeskonservator und Direktor des Landesdenkmalamtes Berlin   Begrüßung Dr. Yvette Deseyve, Stellv. Direktorin der Alten Nationalgalerie Berlin  Moderation Kerstin Lassnig, Leitung Öffentlichkeitsarbeit der Bundesstiftung Bauakademie Weitere Informationen finden Sie hier.  Foto: Schaubild zur Bauakademie, Federzeichnung, 1831, © Gemeinfrei

Sandra Maier-Ewert - Sandra Maier-Ewert

Sandra Maier-Ewert Sandra Maier sammelte nach ihrem Masterabschluss (M.Ed.) praktische Erfahrungen im Marketing und der Veranstaltungskoordination privater und öffentlicher (Bildungs-)Einrichtungen. Gemeinsam mit dem interdisziplinären Team der Bundesstiftung Bauakademie arbeitet sie nun an der Organisation und Durchführung von Präsenz-, Hybrid- und Onlineveranstaltungen, wie den Transformationsdialogen, sowie der Entwicklung neuer Formate. Referentin Veranstaltungsmanagement

Runder Tisch smsB

Ziel ist es, interdisziplinär Vorschläge und Maßnahmen zu entwickeln, die eine Anwendung serieller, modularer und systemischer Bauweisen in der Baupraxis fördern und stärken.

Serielles, modulares und systemisches Bauen | Best-Practice Beispiele gesucht!

Um die Potenziale und Qualitäten des seriellen, modularen und systemischen Bauens (SMSB) zu veranschaulichen, hat das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) eine Broschüre beauftragt, in welcher gute Beispiele des SMSB dargestellt und somit in die Breite getragen werden sollen. Von Neitzel Consultants, der vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) und dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) für die Erstellung der Broschüre beauftragte Dienstleister, wurde dazu aufgerufen, gute Beispiele des seriellen, modularen und systemischen Bauens für die Veröffentlichung einzureichen. Eine digitale Einreichung von Best-Practice-Beispielen des SMSB ist hier möglich. Sie können die Beispiele bis zum 14. November 2025 einreichen. Im Anschluss an die Erhebung werden die eingereichten Beispiele von einer Jury bewertet, wobei die besten Projekte in einer Broschüre veröffentlicht werden sollen. Auch ist die Einrichtung einer Online-Datenbank angedacht, die einige eingereichte Wohnungsbauprojekte in serieller, modularer und systemischer Bauweise aufführen soll.  Eine Good- und Best-Practice-Sammlung für das SMSB ist nicht nur ein wertvolles Instrument zur Optimierung bestehender Prozesse, die Sammlung dient darüber hinaus als ein zentraler Wissensspeicher, in dem erfolgreiche Methoden, innovative Lösungen und bewährte Vorgehensweisen systematisch erfasst und strukturiert werden. Durch die Dokumentation von Erfahrungen aus verschiedenen Projekten ermöglicht sie einen wertvollen Wissenstransfer innerhalb der Branche.  Besonders hervorzuheben ist, dass eine solche Sammlung dazu beiträgt, die serielle und modulare Bauweise in die Breite zu tragen. Sie senkt die Einstiegshürden für neue Akteur*innen, indem sie bewährte Praktiken zugänglich macht und so das Risiko bei der Implementierung minimiert und zeigt darüber hinaus die Potenziale dieser innovativen Bauweise auf. Unternehmen, Bauherr*innen und Planende, die bisher zögerlich gegenüber dieser Bauweise waren, finden in der Best-Practice-Sammlung fundierte Argumente und praktische Beispiele, die Vertrauen schaffen und so zu weiteren Projekten führen können.  Praktiker*innen können auf diese Weise von den Erkenntnissen anderer profitieren, potenzielle Fallstricke umgehen und ihre eigenen Prozesse optimieren. Die Sammlung fördert zudem den fachlichen Austausch und die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Akteur*innen, was zu einer beschleunigten Innovation und Qualitätssteigerung führt.  Mit der Erstellung der Broschüre werden auch Maßnahmen, des Runden Tisches "Serielles, modulares und systemisches Bauen", der von der Bundesstiftung Bauakademie organisiert wird, umgesetzt. Es soll langfristig eine öffentlich zugängliche Datenbank entstehen, die möglichst viele Projekte in serieller, modularer und systemischer Bauweise erfasst und diese innovative Bauweise sichtbarer macht. Hinweis: Für bereits eingereichte Projekte (1. Einreichungsphase Ende 2024) besteht keine Notwendigkeit zur erneuten Einreichung. Diese werden wie vorgesehen im weiteren Verfahren berücksichtigt.