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Bauakademie der DDR

Die Bauakademie der DDR, gegründet am 25. Januar 1951, war über vier Jahrzehnte die zentrale Institution für Architektur, Städtebau und Bauwirtschaft in der DDR. Sie unterstand in direkter Linie dem Ministerium für Bauwesen und prägte maßgeblich den Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg, die gesamte bauliche Entwicklung und  setzte die politischen Leitlinien  im Bauwesen um. Als praxisorientiertes wissenschaftliches Kompetenzzentrum vereinte sie Forschung, Planung und Steuerung und war zugleich eine akademische Fachgesellschaft mit Promotionsrecht.  Ihre Aufgaben umfassten:  Grundlagenforschung für Architektur und Bauwesen, staatliche Steuerung bei Neubauprojekten und städtebaulichen Wettbewerben, fachliche Vernetzung von Expertinnen und Wissenschaftlerinnen.  Nach der Auflösung 1991 wurde die Bauakademie zu einem Symbol für die Wissenschafts- und Architekturgeschichte der DDR – jedoch blieb ihre Rolle bislang weitgehend unerforscht. 

Bauakademie der DDR - Historische Bedeutung der Bauakademie der DDR

Historische Bedeutung der Bauakademie der DDR

Standort und Grundstück

Mit dem endgültigen Abriss im Jahr 1962 und der Errichtung des Amtes für Auswärtige Angelegenheiten der DDR auf einer Teilfläche des Grundstücks ging die historische Bausubstanz der Schinkelschen Bauakademie auf dem Grundstück verloren. Die einzigen noch erhaltenen originalen Baufragmente vor Ort sind Teilstücke der Gründungsfundamente auf der Südostseite des Grundstücks. Diese wurden in drei archäologischen Grabungen zwischen 1995 und 2021 erfasst. 

Standort und Grundstück

Im Jahr 2022 veranlasste die Bundesstiftung Bauakademie eine wissenschaftliche Dokumentation aller historischen Funde und Reste. Hierbei wurden auch alle vor dem Abriss geborgenen Bauteile – vor allem die dekorativen Reliefplatten der Fassade –, die sich in verschiedenen Museumsarchiven und Lagerstätten des Landesdenkmalamtes Berlin befinden, erfasst. Entstanden ist eine umfassende Dokumentation der verbliebenen historischen Funde und Reste. Jedes Fragment wurde mit seiner Bauteilbeschreibung und Provenienz in einem Steckbriefbogen erfasst, fotografisch dokumentiert und am historischen Baukörper verortet.

Geschichte - Die Eiche vom Schlossplatz Berlin

Die Eiche vom Schlossplatz Berlin Ein künstlerisches Kooperationsprojekt zur Nutzung des Außenraums der Bauakademie. Mehr erfahren

Anders bauen – Instrumente der Transformation - Kollegialer Austausch

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