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Berliner Jugendliche präsentieren Entwürfe für das Bauakademie-Gebäude

Die Schülerinnen und Schüler des Beethoven-Gymnasiums in Berlin haben auf einer Präsentationsveranstaltung der Bundesstiftung Bauakademie ihre visionären Entwürfe für das künftige Bauakademie-Gebäude vorgestellt. Die Zeichnungen und Modelle im Maßstab 1:100 sind das Ergebnis eines Workshop-Programms, das der Kooperationspartner Ephra von August bis Dezember 2021 mit drei Klassen aus verschiedenen Stufen und aus verschiedenen Berliner Stadtvierteln durchführte. Die rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernten verschiedene historische und aktuelle architektonische Stile und Planungstypen in Berlin kennen, bauten Architekturmodelle und entwarfen utopische Städte der Zukunft. Neben phantasievollen Ansichten zur Zukunft des Bauens gab der Workshop auch einen Ausblick auf die künftige Junior-Akademie, die das Team der Bundesstiftung Bauakademie gegenwärtig konzipiert. Dieser außerschulische Lernort soll Kinder und Jugendliche zielgruppengerecht an Themen des nachhaltigen Planens und Bauens heranführen, um junge Talente zu fördern und sie für eine spätere berufliche Ausbildung oder ein Studium zu begeistern. Der Workshop wurde für eine Studie genutzt, die sich mit den Erwartungen von Kindern und Jugendlichen an das Bauwesen befasst. Die Studie wird die Grundlage für den Aufbau der Junior-Akademie bilden. Mehr zum Projekt

190124-Stiftungssatzung_Bauakademie.pdf

Die Stiftungssatzung der Bauakademie Stand 2019

Ein neuer Markenauftritt für die Bauakademie

Die Bauakademie hat sich einen neuen Markenauftritt gegeben. Ihr Erscheinungsbild ist nun bestimmt von klaren, einfachen Formen, in denen sich das Selbstverständnis der Bauakademie als zukunftsweisende Institution für nachhaltiges Planen und Bauen ausdrückt. Das Grundelement ist das Quadrat, eine besonders einprägsame und variable Form. Sie spielt zugleich auf den quadratischen Grundriss der historischen Bauakademie von Karl Friedrich Schinkel an, an deren früherem Standort das Gebäude der Bauakademie neu errichtet wird. Im Farbdesign steht neben der Primärfarbe Grau die Akzentfarbe Leuchtgrün, die Assoziationen zu Themen wie Nachhaltigkeit, Natur und Technik wecken soll. Das gesamte grafische Konzept wurde unter dem Motto „Physischer und gedanklicher Raum der Zukunft“ entwickelt.

25 Expertinnen und Experten aus dem Bauwesen nehmen am User Research für die digitale Plattform teil

Die Bauakademie ist die Plattform für das Bauwesen – physisch im zukünftigen Gebäude und schon vorher virtuell im digitalen Raum. Was kann eine digitale Plattform heute leisten? Um die Dialog- und Wissensplattform der Bauakademie zu planen, beschäftigt sich das Bauakademie-Team bereits seit einiger Zeit mit Netzwerkökonomie, virtuellen Organisationen und aktuellen Trends von Organisationsformen im Internet. Nun wurden 25 Expertinnen und Experten aus dem Bereich des Bauwesens ausgewählt, die sich an einem User-Research-Projekt zur Gestaltung der digitalen Plattform beteiligen. Durch Befragungen soll ermittelt werden, welche Funktionen die künftigen Nutzerinnen und Nutzer sich wünschen und über welche Fachthemen sie sich austauschen möchten. Die Erkenntnisse aus den Befragungen werden dazu beitragen, die Inhalte und das Design der Plattform optimal zu entwickeln und die interaktiven Möglichkeiten besonders einladend zu gestalten.

Eine Bestandsaufnahme aller Funde und Reste | Wieviel Bauakademie ist tatsächlich noch vorhanden?

Um die Funde und Reste der Schinkelschen Bauakademie ranken sich viele Legenden. Eine dieser Legenden lautet, dass die meisten Bauteile noch vorhanden seien, denn die DDR-Führung habe in den 1950er Jahren geplant, das Gebäude nach dem Abriss an einer anderen Stelle in Berlin-Mitte originalgetreu wieder aufzubauen. Tatsächlich gibt es mehrere Lagerorte von Funden und Resten, die sich infolge der Wirren der deutschen Nachkriegsgeschichte sowohl im Ostteil wie im Westteil der Stadt befinden. Gebäudereste aus Rückbau, Abriss und archäologischen Grabungen lagern teils in Archiven und Museen, teils in Depots des Landesdenkmalamtes Berlin. Vermutlich befindet sich auch eine nicht unerhebliche Anzahl von Originalteilen in Privatbesitz, denn Gebäudereste der Bauakademie wurden Anfang der 1960er Jahre wie Trophäen gehandelt. Wie viele originale Bauelemente noch existieren, ist unbekannt. Eine Studie soll nun den gesamten zugänglichen Bestand der historischen Bauakademie erfassen. Trägerin und Auftraggeberin der Studie ist die Bundesstiftung Bauakademie in Kooperation mit dem Landesdenkmalamt Berlin. Nach der Bestandsaufnahme sollen alle Funde und Reste für die weitere Verwendung digital aufgenommen werden. Die Studie ist eine Grundlage für die Arbeit des Thinktanks „Wettbewerb“, in dem die Bundesstiftung die Auslobungskriterien für den Realisierungswettbewerb entwickelt. Haben Sie Hinweise auf Gebäudereste der Bauakademie? Bitte kontaktieren Sie uns!

Prof. Dr. Guido Spars wurde in die Jury für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis Architektur berufen

Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis feiert in diesem Jahr sein 15-jähriges Jubiläum. Seit 2008 ist der Träger die Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V. in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung, kommunalen Spitzenverbänden, Wirtschaftsvereinigungen, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Forschungseinrichtungen. Die Auszeichnung wird für ökologisches und soziales Engagement verliehen. Eine besondere Kategorie ist der Deutsche Nachhaltigkeitspreis Architektur, der bereits zum zehnten Mal vergeben wird. Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis Architektur würdigt herausragende und beispielhafte Leistungen der Architektur, die entscheidende Beiträge zur Transformation zu nachhaltigem Leben und Wirtschaften leisten, sich durch große Innovationskraft auszeichnen sowie eine hohe gestalterische Qualität aufweisen. Als zentrale Wissensplattform im Bereich des nachhaltigen Bauens und als institutioneller Partner ist die Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen mbH (DGNB) in Abstimmung mit der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis federführend für den Wettbewerb verantwortlich. Die Entscheidung über die besten Projekte, die Nominierten sowie den Gewinner wird von einer Expertenjury gefällt. Prof. Dr. Guido Spars wurde als Mitglied der Jury für die Auswahl der besten Projekte des Jahres 2022 berufen. Die Jurysitzung wird im Juli in Stuttgart stattfinden. Der Preis wird im Dezember 2022 in Düsseldorf im Rahmen einer Gala vergeben.