Ich bin einverstanden, dass Matomo zur Nutzungsanalyse verwendet wird. Ihre IP-Adresse wird anonymisiert und es werden keine Cookies gesetzt. Die Einwilligung können Sie jederzeit widerrufen.
Weitere Informationen in unserer Datenschutzerklärung und in
unserem Impressum.

Suche

295 Ergebnisse
Transnational, transdisziplinär, transformativ | Beirat berät zur Programmatik der Bundesstiftung Bauakademie

Am 10.6.2024 kam der Beirat der Bundesstiftung Bauakademie zu seiner zweiten Sitzung zusammen. Der Beirat berät die Bundesstiftung Bauakademie bei der Erfüllung ihrer satzungsgemäßen Aufgaben. Eröffnet wurde die Sitzung durch den Stiftungsratsvorsitzenden der Bundesstiftung Bauakademie, den Parlamentarischen Staatssekretär Sören Bartol. Zur Beiratsvorsitzenden wurde Prof. Elisabeth Endres, Leiterin des Instituts für Bauklimatik und Energie an der Technischen Universität Braunschweig und zum stellvertretenden Beiratsvorsitzenden wurde Prof. Dr. Dr. Manfred Curbach, Leiter des Instituts für Massivbau der TU Dresden, gewählt. Den Beiratsmitgliedern wurden im zweiten Teil der Sitzung die Aufgaben und Projekte der Bundesstiftung Bauakademie für die zweite Jahreshälfte 2024 vorgestellt. Im Anschluss diskutierten die Beiratsmitglieder mit dem Vorstand und den Wissenschaftlichen Referent*innen des Transformationsteams in drei Arbeitsgruppen unter den Schlagworten „Vermitteln, Vernetzen, Verändern“ über die programmatische Ausrichtung der Bundesstiftung Bauakademie (USP) und die Themensetzungen für das Jahr 2025. Dabei gaben die Beiratsmitglieder wertvolle Hinweise zu Arbeitsfeldern und Themenschwerpunkten. Die Sitzung wurde von der neuen Beiratsvorsitzenden Prof. Elisabeth Endres geleitet und moderiert.  Der ausdrückliche Dank gilt allen Beiratsmitgliedern, die mit ihrem besonderen Engagement, ihrer herausragenden Expertise und ihrer Zeit die Bundesstiftung Bauakademie unterstützen.    Foto der zweiten Sitzung des Beirates der Bundesstiftung Bauakademie v. l. n. r.:  Martin Falenski, Bundesingenieurkammer e.V. (vertritt Dr. Heinrich Bökamp) Prof. Dr. Philipp Misselwitz, Bauhaus Erde gGmbH Marco Jaeger, Bundesverband der Junioren des Handwerks e. V. Frigga Uhlisch, Hauptverband der DeutschenBauindustrie e.V. (HDB) Dirk Salewski, Bundesverband Freier Immobilien und Wohnungsunternehmen e.V. (BFW) Jonathan Diesselhorst, Deutscher Gewerkschaftsbund Ulrike Trampe, Arbeitskreis Baufachpresse e.V. Prof. Elisabeth Endres, TU Braunschweig Theresa Keilhacker, Bundesarchitektenkammer  Prof. Dr. Katharina Klemt-Albert, RWTH Aachen Ingeborg Esser, Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilien-unternehmen e. V. (GdW) Susanne Menzel-Riedl, Hochschulrektorenkonferenz (HRK) Prof. Dr. Anupama Kundoo, TU Berlin Dr. Martin Kraus-Vonjahr, Bauministerkonferenz (BMK) Dr. Kawthar El-Qasem, Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW Sören Bartol, Parlamentarischer Staatssekretär (Stiftungsratsvorsitzender) Online teilgenommen haben: Elisabeth Broermann, Architects4future Bernd Düsterdiek, Deutscher Städte- und Gemeindeverbund Gabriela Gottwald, Bayrische Bauakademie Hilmar v. Lojewski, Deutscher Städtetag

TiD 6 | Blau-Grüne Architektur

Wie lassen sich die technischen und natürlichen Lösungsansätze für Wassersensibilität und Begrünung in der Architektur intelligent verknüpfen und wie kann eine stärkere Umsetzung derartiger Bauprojekte gefördert werden? Die Bundesstiftung Bauakademie lädt Interessierte persönlich oder zur Online-Teilnahme am 29. Mai 2024, 17 – 18.30 Uhr herzlich ein. Zur Präsenz-Anmeldung Zur Online-Anmeldung Begrüßung: Prof. Dr. Guido Spars, GründungsdirektorModeration: Antonia Diel, Wissenschaftliche Referentin Klimawandel und Circular City Gäste:Rebecca Gohlke, Projektreferentin im Bundesverband GebäudeGrün e.V. (BuGG), SaarbrückenRainer Keutmann, Geschäftsführer der LAGUS GmbH, AachenDr. Darla Nickel, Leiterin der Berliner RegenwasseragenturDr.-Ing. Friederike Well, wissenschaftliche Mitarbeiterin für Grüne Technologien in der Landschaftsarchitektur, Technische Universität München  Blau-grüne Gebäude besitzen mehr als nur ein Gründach und eine Regentonne. Es handelt sich dabei um wassersensibel geplante Gebäude mit intensiver Begrünung. Dabei wird die Regen- und Grauwassernutzung intelligent miteinander verknüpft, um den Betriebswasserbedarf zu decken und die Ressource Wasser schonend zu nutzen. Die bodengebundenen Pflanzen sind mit dem natürlichen Kreislauf verbunden und deren Ökosystemleistungen (bspw. zur Kühlung, Luftreinigung) werden gezielt eingeplant. Damit können blau-grüne Gebäude zur Klimaresilienz, -neutralität und -anpassung beitragen. Voll ausgeschöpft werden die technischen und natürlichen Lösungsansätze jedoch selten und sind in der Praxis noch immer eine Ausnahme. In diesem Transformationsdialog werden deshalb Hemmnisse aufgedeckt und Fragen aufgeworfen, wie: Können natürliche Wasserkreisläufe trotz Bebauung erhalten bleiben? Können blau-grüne Gebäude einen positiven Beitrag zum Schutz vor Starkregenereignissen und Überhitzung in Städten leisten? Verursachen blau-grüne Gebäude geringere Energiekosten? Ist blau-grüne Architektur wirtschaftlich tragbar durch den zusätzlichen Pflegeaufwand im Betrieb? Was sind die zentralen Hemmnisse bei der Umsetzung und wie kann eine stärkere Umsetzung derartiger Projekte gefördert werden? Gemeinsamen mit Expertinnen und Experten aus Praxis und Forschung sollen diese Fragen diskutiert und blau-grüne Gebäude aus ökologischer, ökonomischer und sozialer Perspektive betrachtet werden. Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe „Transformation im Dialog“ 

TiD 5 | Reallabore zur Erprobung innovativer Ansätze in der Planungs- und Baubranche

Wie können Reallabore als Transformations-Tools auch für die Planungs- und Baubranche nutzbar gemacht werden? Am 21. März 2024 von 17:00 – 18:30 Uhr Zur Anmeldung Begrüßung: Prof. Dr. Guido Spars, Gründungsdirektor Moderation: Dr. Leslie Quitzow, Wissenschaftliche Referentin für Zukunftsforschung und Stadtentwicklung Gäste:Sina Jansen, Wissenschaftlerin, Natural Building Lab (nbl.berlin) der TU BerlinHendrik Rieger, Leitung der Abteilung Sanierung, degewo AGFrank Otte, Stadtbaurat Osnabrück, Modellprojekt „Einfach gut!“Dr. Anja Steglich, Leiterin der Stadtmanufaktur Berlin, TU Berlin Vor dem Hintergrund der bevorstehenden Klimakatastrophe und weltweit schwindender Ressourcen steht der Planungs- und Bausektor vor einer immensen Transformationenaufgabe. Reallabore können diese Transformation unterstützen und beschleunigen. Als Tools für die Entwicklung und Erprobung innovativer Ansätze sind Reallabore insbesondere im Mobilitäts- und Energiesektor bereits etabliert und werden entsprechend gefördert. Der Planungs- und Bausektor ist von dieser Entwicklung bislang jedoch weitgehend ausgenommen. Das liegt unter anderem daran, dass der kleinteilige Bausektor von diversen Wirtschaftszweigen mit sehr unterschiedlichen Geschäftspraktiken, Produktionstechnologien und Kulturen geprägt ist. Zudem werden Planungsprozesse von Normen und Vorschriften bestimmt, die es erschweren, Innovationen in realen Hochbauprojekten experimentell zu erproben. Dieser Transformations-Dialog fragt, wie Reallabore als Transformations-Tools auch für die Planungs- und Baubranche nutzbar gemacht werden können. Welche Hindernisse stehen ihrer Anwendung zurzeit im Weg? Wie müssten Reallabore ausgestaltet sein, um für die Baubranche zu funktionieren? In welchem Verhältnis stehen Reallabore und Gebäudeklasse „E“? Wie müssten Förderinstrumente aussehen, um Reallabore im Bausektor zu unterstützen? Diskutiert wird mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft, Politik und Praxis.

240220_BSBA_Publikation_1_WEB_V3.pdf

TiD4 | Closed Loop: Flachglas - Rückschau

Am 15.11.2023 veranstaltete die Bundesstiftung Bauakademie ihren vierten Online-Dialog. „Closed Loop: Flachglas“ war dieses Mal der Titel der Veranstaltung. Ziel war es mit diesem materialspezifischen Fokus besondere Herausforderungen und passgenaue Lösungen aufzudecken und somit die Kreislauffähigkeit von Flachglas zu beschleunigen. „Wie gelingt ein geschlossener Materialkreislauf von verwendetem Flachglas ohne Qualitätsverlust?“ war die Leitfrage des Abends. Dieser ging die Moderatorin Antonia Diel mit 4 Gästen aus unterschiedlichen Disziplinen nach - aus der Flachglas-Produktion, der Forschung, dem Rückbau und der Planung. In den drei Impulspräsentationen sowie in der anschließenden Diskussion wurden beispielhaft an diesem Material Fragen der Logistik, Regulatorik, Ökonomie, Ästhetik und Forschung beleuchtet. Prof. Dr. Linda Hildebrand, Juniorprofessorin für Rezykliergerechtes Bauen an der RWTH Aachen und Mitgründerin der Concular GmbH, stellte ihre Forschungsergebnisse und Erkenntnisse aus der internationalen Initiative CircuClarity vor. So konnte sie berichten, dass bereits viele Unternehmen ihre neuen Produkte entsprechend dem Ansatz „Design-for-disassembly“ herstellen. Die Wiederverwendung und Aufbereitung von Systemen, Komponenten und Materialien wird somit heute für morgen mitgeplant und erleichtert. Demgegenüber stellt ihrer Meinung nach der Re-use von bereits verbauten Bauteilen eine viel größere Herausforderung dar. Noch bestehen große Kenntnislücken beim Finden dieser Bauteile. Chancen sieht Linda Hildebrand in der Identität und dem ästhetischen Reiz in der Gebäudeplanung mit sekundären Bauteilen. Franz Parulewski, Circular Economy Manager für Saint-Gobain Glass in Deutschland, machte auf die hohen Reinheitsanforderungen an das Flachglas Rezyklat aufmerksam, auch wenn technisch bereits vieles sortiert werden kann. Die Verfügbarkeit von Flachglas-Scherben ist noch sehr begrenzt. Franz Parulewski stellte das Engagement von Saint-Gobain im Aufbau neuer Kooperationen und angepasster Prozesse in der Logistik dar, um die Verfügbarkeit und den Einsatz von Sekundärrohstoffen zu erhöhen. Ralf Pietsch, Geschäftsführer des Abbruchverband Nord e.V., vertrat die Perspektive von Rückbau- und Sanierungsunternehmen. Deren frühzeitige Einbindung in den Planungsprozess sowie die Feststellung von Nachnutzungspotentialen von Bauteilen und Materialien hob er in seinem Impuls hervor. Ebenso sind praxistaugliche Lösungen, der Abbau von Regeln bzw. deren Vereinfachung aus Sicht von Ralf Pietsch wesentlich für eine erfolgreiche Transformation. Zudem schlug er Lösungsansätze, wie die Etablierung von zentralen Bauhöfen sowie Förderungen und Steuererleichterungen vor. Jörg Finkbeiner, Geschäftsführer von Partner und Partner Architekten, berichtete von seinen Erfahrungen beim Einsatz von sekundären Bauteilen in der Planung. Dabei ist insbesondere die zeitliche Koordination herausfordernd, weil der Entwurfsprozess extrem abhängig von erhältlichen Ressourcen ist. Für Jörg Finkbeiner sind eine neue Logistik, Änderungen im Abfallrecht und ein Mindshift der gesamten Branche notwendig. Zusatzinhalte TiD 4 | Video

TiD 4 | Closed Loop: Flachglas

Wie gelingt ein geschlossener Materialkreislauf von verwendetem Flachglas ohne Qualitätsverlust?  Begrüßung: Prof. Dr. Guido Spars, Gründungsdirektor  Moderation: Antonia Diel, Wissenschaftliche Referentin für Klimawandel und Circular City  15. November 2023 von 17:00 – 18:30 Uhr  Zur Anmeldung  Die Wiederverwertung von Flachglas schont natürliche Rohstoffressourcen, reduziert die benötigte Schmelzenergie und die damit auftretenden Treibhausgas-Emission in der Produktion. Obwohl Bauglas ohne Qualitätsverlust unter Verwendung von recyceltem Material herstellbar ist, werden Flachglasscherben in der Regel deponiert oder für die Herstellung minderwertigeren Produkten genutzt (z.B. Glasflaschen, Dämmwolle). Durch dieses Downcycling entsteht keine Rückführung in einen geschlossenen Kreislauf.  Auch die Wiederverwendung von sekundären Bauteilen mit Flachglas, wie Glasfassaden oder Fenster, kann nur selten in Bauprojekten umgesetzt werden.   Im Dialog Closed Loop: Flachglas werden aktuelle Forschungserkenntnisse und lösungsorientierte Aktivitäten in der Wirtschaft vorgestellt und diskutiert. Ziel ist es dabei Antworten auf Fragen zu finden, wie: Welche ökologischen und ökonomischen Chancen stecken in einem geschlossenen Materialkreislauf? Welche logistischen Hindernisse müssen dafür überwunden werden? Welche regulatorischen Vorgaben und Förderungen benötigt es? Welche ästhetischen Hemmnisse herrschen vor?  Diskutiert wird mit  Prof. Dr. Linda Hildebrand, Juniorprofessorin Rezykliergerechtes Bauen RWTH Aachen Ralf Pietsch, Geschäftsführer Abbruchverband Nord e.V. Jörg Finkbeiner, Geschäftsführer Partner und Partner ArchitektenFranz Parulewski, Circular Economy Manager Saint-Gobain Glass Deutschland GmbH  Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe „Transformation im Dialog“