Ich bin einverstanden, dass Matomo zur Nutzungsanalyse verwendet wird. Ihre IP-Adresse wird anonymisiert und es werden keine Cookies gesetzt. Die Einwilligung können Sie jederzeit widerrufen.
Weitere Informationen in unserer Datenschutzerklärung und in
unserem Impressum.

Suche

295 Ergebnisse
Gastkritiker*in an der HS-Anhalt und der TU-Berlin zu Semesterentwürfen zur Bauakademie

Studierende der Technischen Universität Berlin haben im Sommersemester 2023 am Fachgebiet für Architecture for Health von Frau Prof. Elisabeth Broermann und Herrn Prof. Adrian Nägel die Neue Bauakademie am Schinkelplatz als Entwurfsaufgabe bearbeitet. Achim Wollschläger, Stiftungsbeauftragter Bau bei der Bundesstiftung Bauakademie, ist als Gastkritiker zu den Abschlusspräsentationen am 06.07.2023 an die TU-Berlin eingeladen worden. Auch Studierende der Hochschule Anhalt - University of Applied Sciences bearbeiten im Sommersemester 2023 am Lehrstuhl für Entwurf und Baukonstruktion von Herrn Prof. Peter Apel diese besondere Entwurfsaufgabe. Dr. Leslie Quitzow, Wissenschaftliche Referentin für Zukunftsforschung und Stadtentwicklung, und Achim Wollschläger nehmen als Gastkritiker*in an den Abschlusspräsentationen am 12.07.2023 an der HS-Anhalt teil. Wir sind gespannt zu sehen, wie sich die nächste Generation von Architekt*innen das neue Bauakademiegebäude vorstellt. Zusatzinhalte Gastkritiker*in an der HS-Anhalt und der TU-Berlin | Bild

TiD 2 | Digitale Zwillinge von Gebäude und Quartier - Rückschau

Am 22.06.2023 setzte die Bundesstiftung Bauakademie ihre Veranstaltungsreihe „Transformation im Dialog“ mit Schwung fort. In der zweiten digitalen Veranstaltung mit dem Titel „Digitale Zwillinge von Gebäude und Quartier“ gings um Daten, ging es um den Datenaustausch zwischen Gebäude und Quartier. Der Bausektor steht vor enormen Herausforderungen. Um diese zu meistern, müssen unzählige Faktoren aus vielzähligen Quellen mit hinzugezogen, mit bedacht werden. Eine Aufgabe, die ohne Unterstützung von digitalen Hilfsmitteln nicht zu stemmen sein wird. Digitale Zwillinge, als zentrale Informationsquellen, können hier für Gebäude, aber auch für größere Einheiten wie Quartiere oder Ortschaften, wertvolle Dienste leisten. Es gibt auch in Deutschland erste Ansätze, die die mit Digitalen Zwillingen verbundenen Möglichkeiten Praxistests zu unterziehen. Lukas Besser von der vrame consult gmbh und BIM-Manager der Bundesstiftung Bauakademie, diskutierte mit drei Gästen, was sich eine Gebäudeverwaltung von dem Quartier wünscht, aber auch wie Gemeinden an Gebäudedaten gelangen und mit welchen Schwierigkeiten sie dabei umzugehen haben. Konrad Stuhlmacher, Wissenschaftlicher Referent Digitalisierung im Bauwesen der Bundesstiftung, stellte die Digitalstrategie der Bauakademie vor, legte dabei aber vor allem den Schwerpunkt auf den geplanten Digitalen Zwilling des Gebäudes. Unter dem Motto: „Dank digitalen Zwillingen haben Gebäude und (!) Quartiere viel zu sagen“ stellte er eine Wunschliste auf, was die Bundesstiftung von ihrem Gebäudezwilling erwartet, was sie sich aber auch von einem Quartierszwilling wünscht, der – wenn es nach der Bundesstiftung geht – bald in Angriff genommen wird. Franziska Albrecht, Madaster, sprach über das Ziel ihrer Organisation, ein großflächiges Kataster von in Gebäuden verbauten Materialien für eine spätere Weiterverwertung aufzubauen. Während dies beim Neubau noch relativ einfach gehen kann (BIM > Madaster), stellt dies beim Bestand – insbesondere bei größeren Gebäudezahlen – die Betreiber vor größere Herausforderungen. Genau hier setzte das Pilotprojekt „Circular-City-Heidelberg“ an, bei dem mithilfe vom „Urban Mining Screener“, einem von EPEA entwickelten Softwareprogramm, die Bestandsaufnahme durch Schätzung vorgenommen wird. Peter Huss (Stadt Leipzig, Connected Urban Twins) ließ das Online-Publikum einen Blick in die Werkstatt der Stadt Leipzig im Rahmen des Projektes „Connected Urban Twins“ werfen. Bei der Datenerhebung für eine Energetische Quartiersentwicklung müssen recht grundlegende Herausforderungen gemeistert werden. Z. B fehlen Daten oder sie lassen sich nicht (genau) zuordnen, da die unterschiedlichen Datenquellen unterschiedliche, also nicht standardisierte Bezugsparameter benutzen. Peter Huss plädierte in diesem Zusammenhang für die Einführung einer eindeutigen Gebäude-ID wie dies beispielsweise bereits in der Schweiz praktiziert wird. In der anschließenden Diskussionsrunde drehte sich viel um notwendige Standards für einen funktionierenden Datenaustausch. Es ging um Daten in den Digitalen Zwillingen, wobei es sich nicht um eine einmalige Datenaufnahme handeln sollte, sondern um einen regelmäßigen Vorgang: Den Lebenszyklus von Gebäuden, die Entwicklungen in Quartieren sollten als Prozesse verstanden werden, die eine kontinuierliche Pflege des Datenbestandes bedingen. Verfolgen Sie die gegebenen Impulse und die komplette Diskussion im mitgeschnittenen Video. Die Reihe der digitalen Fachgespräche „Transformation im Dialog“ geht weiter! Die Anmeldung zu den zwei weiteren Veranstaltungen in diesem Jahr ist hier möglich. Zusatzinhalte TiD2 | Video

Teamausflug zur IBA Thüringen

Das Team der Bundesstiftung Bauakademie machte am 20.06.2023 einen gemeinsamen Ausflug zur IBA Thüringen nach Apolda und Erfurt. Ein großes Dankeschön geht an Marta Doehler-Behzadi, Geschäftsführerin der IBA ThüringenGmbH, und ihre Mitarbeiter*innen, die uns so wunderbar durch die Ausstellung geführt haben und für das schöne Beisammensein mit anregenden Gesprächen im Anschluss auf der Dachterrasse des Ausstellungsgebäudes, dem sehenswerten Eiermann-Bau in Apolda. Eine architektonische Stadtführung durch die Altstadt von Erfurt rundete den Tag ab. Mehr Informationen unter iba-thueringen.de

BAU 2023 | "Wozu braucht es eine Bundesstiftung Bauakademie?" - Rückschau

Am 18.04.2023 erhielt die Bundesstiftung Bauakademie die Möglichkeit am Messestand des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) auf der BAU 2023 in München einen Impulsvortrag mit anschließender Podiumsdiskussion zu veranstalten. Hier wurde folgende Frage diskutiert:   „Wozu braucht es eine Bundesstiftung Bauakademie?“  Die 2019 gegründete Bundesstiftung Bauakademie soll laut Satzung als zentrale Dialogplattform auf nationaler Ebene mit internationaler Ausstrahlung den gesamten Bereich des Bauens mit seiner gesellschaftlich durchdringenden Wirkung darstellen. Das Ziel: Alle Akteure entlang der Wertschöpfungskette Planen, Bauen und Betreiben zusammenzubringen und beim Transformationsprozess hin zu einer ganzheitlichen Nachhaltigkeit zu unterstützen. Wie das gelingen kann, wird im Rahmen dieser Veranstaltung erörtert.  Diskussionsteilnehmende: Eva Dietrich, Projektleitung Forschungsprojekt bei ZukunftBau Andreas Demharter, Hauptgeschäftsführer des Bayrischen Baugewerbes Ralf Poss, Unterabteilungsleiter BMWSB Impulsvortrag: Prof. Dr. Guido Spars, Gründungsdirektor der Bundesstiftung Bauakademie Moderation: Dr.-Ing. Elena Wiezorek, Vize-Direktorin der Bundesstiftung Bauakademie

Studie & Diskussion | Potenziale des kreislaufgerechten Bauens für die Berliner Bauakademie

In der Studie „Potenziale des kreislaufgerechten Bauens für die Berliner Bauakademie“ der TU Berlin wird der aktuelle Forschungsstand zu kreislaufgerechten Bauen sowohl auf theoretischer als auch auf praktischer Ebene vorgestellt, um eine Perspektive für das Gebäude der Bundesstiftung Bauakademie zu entwickeln. Ein Bauprozess, der von zirkulären Praktiken geprägt ist, könnte ein branchenweites Beispiel setzen und die ökologischen, ökonomischen und auch regulatorischen Aspekte regenerativer Gebäude weiterentwickeln. Die Fragen dieser Studie sind: Was sind die Implikationen eines kreislaufgerechten Ansatzes im Bauwesen und wie kann dies für das Bauakademie Gebäude nutzbar gemacht werden? Am Montag, 12.06.2023, diskutiert Achim Wollschläger der Bundesstiftung Bauakademie gemeinsam mit dem Studienautor Georg Hubmann (TU Berlin) und der Architektin Mikala Holme Samsøe (ensømble) die gewonnenen Ergebnisse der Studie und deren Sicherstellung im Wettbewerb. Öffentliche DiskussionMontag, 12.06.23, 19 UhrBHROX bauhaus reuse (MY-CO PLACE)Ernst-Reuter-Platz Berlin(Mittelinsel, Zugang über U-Bahnhof Ernst-Reuter-Platz) oder online via Zoom Download der StudiePDF-Download Zusatzinhalte Studie & Diskussion: Potenziale des kreislaufgerechten Bauens | Grafik Studie

230516_Bauak_Study_full.pdf