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Schinkel-Lectures: Schinkel und die Bauökonomie

Welche Strategien nutzte Schinkel, um den Wandel im Bauwesen voranzutreiben?Am 29. August 2024 lud die Bundesstiftung Bauakademie im Rahmen der „Schinkel-Lectures“ Interessierte herzlich zum Vortrag „Schinkel und die Bauökonomie“ in die Friedrichswerdersche Kirche ein. Der spannende Vortrag von Prof. Dr. Guido Spars, Gründungsdirektor der Bundesstiftung Bauakademie, bot Einblicke in die innovative Verbindung von Architektur und Wirtschaftlichkeit, wie sie von Karl Friedrich Schinkel vorgelebt und im 19. Jahrhundert vorangetrieben wurde. Er hat eindrucksvoll dargelegt, wie Schinkels ökonomische Ideen und Prinzipien auch heute noch Relevanz besitzen und als Vorbild für aktuelle Herausforderungen in der Bauwirtschaft dienen können. Karl Friedrich Schinkel sah in der Mechanisierung und Industrialisierung eine Quelle zukünftigen Wohlstands für die Gesellschaft. Er war geprägt von den Eindrücken seiner Reise nach England, Schottland und Wales (zusammen mit Christian Peter Wilhelm Beuth) im Jahr 1826. Bei der Einführung von Innovationen aus anderen europäischen Städten spielte Schinkel eine wichtige Rolle. So hat er Optimierungsansätze auch auf die Baubranche übertragen und in Preußen vorangetrieben. Zentrale Themen des Vortrags waren zudem Materialinnovationen, die von Schinkel befördert wurden (anhand der Beispiele von Zink, Ziegel und Eisen) sowie Baumethoden-Weiterentwicklungen und Standardisierungen (beispielsweise Ziegelgrößen, Formen/Schablonen, serielle Teile), die eine wichtige Rolle in seiner Arbeit spielten. Seit Januar 2024 finden alle zwei Monate donnerstags, um 18.30 Uhr, die thematischen Vorträge zu Schinkels vielfältigem Werk und Wirken in der Friedrichswerderschen Kirche statt. Organisiert wird die Veranstaltungsreihe von der Alte Nationalgalerie, in Kooperation mit der Bundesstiftung Bauakademie. HIER der Link zur Veranstaltungsreihe.

TiD 8 I Zukunft kommunale Bodenpolitik

Wie können wachsende und schrumpfende Kommunen durch eine effektive Bodenpolitik ihrer Verantwortung für das Gemeinwohl gerecht werden und welche Strategien, Instrumente und Partnerschaften sind dafür erforderlich? Die Bundesstiftung Bauakademie lädt Interessierte herzlich zur Diskussion am 28. August 2024, 17:00 - 18:30 Uhr ein. Die Teilnahme kann in Präsenz vor Ort oder online erfolgen: Zur Präsenz-Anmeldung Zur Online-Anmeldung Gäste: Johanna Debik, Vorständin Montag Stiftung Urbane RäumeJoanna Hagen, stellv. Bürgermeisterin Hansestadt LübeckChristoph Kamplade, Leiter Bauamt Stadt Landau in der PfalzTorsten Pötzsch, Oberbürgermeister Stadt Weißwasser/Oberlausitz Begrüßung: Prof. Dr. Guido Spars, Gründungsdirektor Bundesstiftung Bauakademie Moderation: Ricarda Pätzold, Projektleiterin Deutsches Institut für Urbanistik Chat-Moderation: Kerstin Faber, Transformationsmanagerin Bestandserhalt und Umbaustrategien Bundesstiftung Bauakademie Damit Städte mittel- und langfristig handlungsfähig bleiben und die großen Zukunftsaufgaben wie Klimawandel, demografischen Wandel und sozialen Zusammenhalt meistern können, ist eine effektive kommunale Bodenpolitik erforderlich. Sie zielt darauf ab, die Nutzung und Verteilung von Boden so zu gestalten, dass alle Bevölkerungsgruppen fairen Zugang zu Wohnraum, Arbeitsplätzen und öffentlichen Einrichtungen haben. Wesentliche Aspekte sind dabei die soziale Gerechtigkeit, die Förderung der ökologischen Nachhaltigkeit und eine effiziente und sparsame Nutzung der Bodenressourcen.  Eine zentrale Herausforderung ist das Ungleichgewicht zwischen Wachstums- und Schrumpfungsprozessen in verschiedenen Regionen. Häufig verlaufen Dynamiken in der Bevölkerungs- und Wirtschaftsentwicklung sogar parallel, entweder in die eine Richtung oder in die andere. Während einige Städte und Ballungsgebiete somit ein starkes Bevölkerungswachstum und damit verbunden auch einen investitionsgetriebenen Flächen- und Kostendruck erleben, kämpfen andere Regionen mit Bevölkerungsrückgang und Leerstand, der sich oft auch im gewerblichen Bereich zeigt. Ein weiterer Faktor ist der zunehmende Einfluss der Digitalisierung auf alle Lebens- und Arbeitsbereiche, der zu einer signifikanten Veränderung der Innenstädte führt. Die aktuellen Herausforderungen der kommunalen Bodenpolitik erfordern daher ein hohes Maß an Flexibilität, Instrumenten und Partner*innen, um zukunftsfähige und lebenswerte Städte und Gemeinden zu gestalten. Der 8. Transformationsdialog der Bundesstiftung Bauakademie widmet sich diesen Themen und diskutiert anhand von Praxisberichten die strategischen Ansätze, notwendigen Instrumente und erfolgreichen Allianzen für eine effektive Bodenpolitik. Weitere Links zum Thema Bodenpolitik: Positionspapier Deutscher Städtetag Bündnis Bodenwende Roadmap Bodenpolitik Aktive Bodenpolitik Foto: © Montag Stiftung Urbane Räume, Jens Willebrand  Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe „Transformation im Dialog“ 

TiD 7 | KI in der nachhaltig gebauten Umwelt - Rückschau

Am 03.07.2024 fand der sechste Transformationsdialog der Bundesstiftung Bauakademie zum Thema „KI in der nachhaltig gebauten Umwelt“ mit folgenden Gästen statt: Kika Brockstedt, Mitbegründerin und CEO von revalu*  Prof. Dr.-Ing. Christoph Gengnagel, Partner und Direktor Berlin B+G Ingenieure Bollinger und Grohmann GmbH  Friederike Rohde, Wissenschaftliche Mitarbeiterin Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW)   Matthias Zühlke, Geschäftsführer syte GmbH  Moderiert wurde die Veranstaltung von Kai Dolata, Transformationsmanager für Digitalisierung und Automatisierung bei der Bundesstiftung Bauakademie. Folgende Fragestellung stand dabei im Fokus: Welche Rolle wird Künstliche Intelligenz (KI) zukünftig im nachhaltigen Bauen einnehmen? Im Transformationsdialog wurde anhand von drei Anwendungsgebieten aufgezeigt, welche Potentiale KI in der Baubranche abseits von Visualisierungen und Variantenerstellung aufbringen kann. Kika Brockstedt stellte die Plattform revalu.io vor, auf der unter anderem EPD`s (Umweltproduktdeklarationen) aller Neubaumaterialien, die in Europa zur Verfügung stehen, durch KI geprüft und für die Integration in Planungsprozesse aufbereitet werden. Matthias Zühlke gab eine Live-Demonstration der Plattform syte.ms. Mit KI werden hier aus öffentlich verfügbaren Daten und projektbezogenen Informationen unter anderem Grundstückspotentiale für Gesamtdeutschland (außer Bayern) abrufbar. Mit dem dritten Impuls wies Christoph Gengnagel vom Ingenieurbüro Bollinger + Grohmann auf die immer noch vorhandenen Brüche in der digitalen Wertschöpfungskette Bau hin. Friederike Rohde vom Institut für ökologische Wirtschaftsforschung hinterfragte den ökonomischen, ökologischen und sozialen Nutzen sowohl der im Transformationsdialog vorgestellten als auch allgemein gebräuchlichen KI-Anwendungen im Kontext zu den Aufwendungen, die notwendig sind, um mehrwertschaffende und nutzbare Lösungsansätze zu produzieren. Fazit: KI im Bauwesen steht noch sehr am Anfang. Die Bundesstiftung Bauakademie freut sich darauf, das Thema weiterhin intensiv zu begleiten. Das Veranstaltungvideo finde Sie HIER.  Zusatzinhalte TiD 5 | Video

„Under Construction“ | Ein bilaterales Accelerator-Programm für nachhaltige Gebäudeinnovationen

„Under Construction“ - ein bilaterales Accelerator-Programm für nachhaltige Gebäudeinnovationen Das Bauen steht global vor großen Herausforderungen, um die ambitionierten Ziele der Klimaschutzpolitik, des europäischen Green Deals und des Pariser Klimaabkommens zu erreichen. Dazu braucht es innovative Ideen, die in möglichst kurzer Zeit breite Anwendung in der Praxis finden. Das hier vorgestellte Accelerator-Programm „Under Construction“, das durch das Liebling Haus (White City Center Tel Aviv) initiiert wurde, fördert diese Innovationen und unterstützt Startups dabei, die Innovationen in die Baupraxis zu überführen.   Mit dem siebenwöchigen Accelerator-Programm „Under Construction“ fördert das Liebling Haus acht Startups, die Innovationen zu drei Themenfeldern in der Baupraxis umsetzen wollen: - Innovative Baumaterialien- gesellschaftliches Wohlbefinden (sozial und/oder klimatisch)- digitale Lösungen zur Verbesserung des Bauprozesses Im Rahmen des Programms können sich Teilnehmende untereinander austauschen und die eigenen Lösungen gemeinsam mit Expert*innen konkretisieren. Online-Workshops, in denen die Startups zu verschiedenen Themenbereichen geschult werden, finden im Oktober und November 2024 statt. Interessierte Startups sind eingeladen, sich bis zum 15. September 2024 unter folgendem Link zu bewerben: Bewerbungsformular Weitere Informationen zum Accelerator-Programm finden Sie HIER. Das Liebling Haus wurde 2019 mit Unterstützung des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen im Herzen von Tel Aviv initiiert, um die Bereiche Architektur, Denkmalschutz und Stadtentwicklung mit Schwerpunkt auf moderner Architektur zu fördern. Aufgrund der inhaltlichen Parallelen, kooperiert die Bundesstiftung Bauadakemie seit mehreren Jahren mit dem Liebling Haus. Seit Herbst 2021 ist Prof. Dr. Guido Spars Mitglied des Kuratoriums des Liebling Hauses, welches vom parlamentarischer Staatssekretär Sören Bartol geleitet wird. Foto: © Yael Schmidt

Unser Teamausflug nach Neuruppin

Das Team der Bundesstiftung Bauakademie organisierte am 26.06.2024 einen gemeinsamen Ausflug nach Neuruppin, zur Geburtsstadt Karl Friedrich Schinkels. Ein großes Dankeschön für die Einladung geht an die Karl-Friedrich-Schinkel-Gesellschaft. Die gemeinsamen Gespräche vor Ort sorgten für einen bereichernden Austausch. Eine Stadtführung im Geiste Schinkels und Fontanes sowie eine anschließende Bootstour auf dem Ruppiner See rundeten den Tag ab. Informationen zur Karl-Friedrich-Schinkel-Gesellschaft finden Sie HIER. 

TiD 7 I KI für eine nachhaltig gebaute Umwelt

Welche Rolle wird Künstliche Intelligenz (KI) zukünftig im nachhaltigen Bauen einnehmen? Die Bundesstiftung Bauakademie lädt Interessierte persönlich oder zur Online-Teilnahme am 3. Juli 2024, 17:00 - 18:30 Uhr  herzlich ein. Zur Präsenz-Anmeldung Zur Online-Anmeldung Begrüßung: Prof. Dr. Guido Spars, Gründungsdirektor  Moderation: Kai Dolata, Transformationsmanager Digitalisierung und Automatisierung  Gäste: Kika Brockstedt, Mitbegründerin und CEO von revalu* Prof. Dr.-Ing. Christoph Gengnagel, Partner und Direktor Berlin B+G Ingenieure Bollinger und Grohmann GmbH Friederike Rohde, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW)  Matthias Zühlke, Geschäftsführer syte GmbH  „Künstliche Intelligenz“ (KI) ist aktuell in aller Munde. Spätestens mit ChatGPT hat die KI ihren Einzug in die Gesamtgesellschaft gefunden. Fans und Kritiker überschlagen sich mit ihren gegenpoligen Erwartungen. Man kann davon ausgehen, dass KI sich als Werkzeug in der digitalen Welt etablieren wird, was auch bedeutet, dass sie in der Baubranche einen festen Platz finden wird.  Im Transformationsdialog geben wir anhand von drei Beispielen einen Einblick in die Verwendung von KI im Kontext gebauter Umwelt: im Makromaßstab (städtische und regionale Ebene), im Mikromaßstab (Material und Produkte) sowie in der Arbeitsprozess-Integration (Planer-Alltag) und reflektieren die Auswirkungen von und mit KI auf ihre Nachhaltigkeit.  Gemeinsamen mit Expertinnen und Experten aus Praxis und Forschung sollen folgende Fragen diskutiert werden:  Welche Arbeitsabläufe in der Planungsvorbereitung und -durchführung für die gebaute Umwelt lassen sich durch KI übernehmen / bzw. vereinfachen?  Sind durch KI aktuell und perspektivisch Anpassungen regulativer Rahmenbedingungen und im Kosten-, Personal- und Ressourceneinsatz zu erwarten?  Inwieweit haben digitale bzw. durch KI beeinflusste Prozessintegrationen Auswirkungen auf das nachhaltige Bauen?  Inwieweit ist KI selbst Treiberin dieser Auswirkungen?  Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe „Transformation im Dialog“