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Transformation im Dialog - TiD4 | Closed Loop: Flachglas

TiD4 | Closed Loop: Flachglas

Transformation im Dialog

Wie gelingt ein geschlossener Materialkreislauf von verwendetem Flachglas ohne Qualitätsverlust? Vermittlung aktueller Forschungsergebnisse des Flachglas Materialkreislaufs, insbesondere der Chancen und Hemmnisse, sowie die Vernetzung relevanter Stakeholder und somit Förderung der Umsetzung in der Breite. Am 15. November 2023 von 17:00 – 18:30 Uhr Zur Rückschau Begrüßung: Prof. Dr. Guido Spars, Gründungsdirektor Moderation: Antonia Diel, Wissenschaftliche Referentin für Kreislaufwirtschaft und Klimawandel Gäste: Prof. Dr. Linda Hildebrand, Juniorprofessorin Rezykliergerechtes Bauen RWTH Aachen,  Ralf Pietsch, Geschäftsführer Abbruchverband Nord e.V., Jörg Finkbeiner, Geschäftsführer Partner und Partner Architekten,  Franz Parulewski, Circular Economy Manager Saint-Gobain Glass Deutschland GmbH Zur Dokumentation

Transformation im Dialog

Die Wiederverwertung von Flachglas schont natürliche Rohstoffressourcen, reduziert die benötigte Schmelzenergie und die damit auftretenden CO2 Emission. Obwohl Bauglas ohne Qualitätsverlust unter Verwendung von recyceltem Material herstellbar ist, werden Flachglasscherben in der Regel deponiert oder für die Herstellung minderwertigeren Produkten genutzt (z.B. Glasflaschen, Dämmwolle) und somit nicht in einen geschlossenen Kreislauf zurückgeführt. Aktuelle Forschungsergebnisse sollen vermittelt und anschließend mit ExpertInnen der Praxis und Politik diskutiert werden. Ziel ist es dabei Antworten auf Fragen zu finden, wie: Welche ökologischen und ökonomischen Chancen stecken in einem geschlossenen Materialkreislauf? Welche logistischen Hindernisse müssen dafür überwunden werden? Welche regulatorischen Vorgaben und Förderungen benötigt es? Die Vernetzung der Beteiligten des Materialkreislaufs, auch von häufig schwer erreichbaren, aber sehr relevanten Teilbranchen, wie Abriss und Deponie, soll durch die Veranstaltung unterstützt werden.

Transformation im Dialog - TiD3 | Klimaschutz und historischer Städtebau

TiD3 | Klimaschutz und historischer Städtebau

Transformation im Dialog

Was sind Möglichkeiten und Grenzen für die klima- und ressourcenschonende Bestandsentwicklung in historischen Stadtquartieren? Ziel der Veranstaltung ist es, die Trade-offs zwischen klima- und ressourcenschonender Sanierung und dem Erhalt historisch wertvoller Stadtquartiere zu diskutieren. Am 07. September 2023 von 17:00 – 18:30 Uhr Begrüßung: Prof. Dr. Guido Spars, Gründungsdirektor Moderation: Dr. Leslie Quitzow, Wissenschaftliche Referentin Stadtentwicklung und Zukunftsforschung Gäste: Armin Mayr, Leiter der Abteilung Entwicklungsplanung im Stadtentwicklungsamt Regensburg Gregor Langenbrinck, Geschäftsführer des Büros Urbanizers Nora Wolter, Klimaschutzbeauftragte des Bezirksamts Berlin-Mitte Zur Dokumentation

Transformation im Dialog

Die klima- und ressourcenschonende Entwicklung des urbanen Bestands ist eine der größten Herausforderungen für die Klimawende. Städtische Quartiere bilden hierfür einen wichtigen Ausgangspunkt. Aufgrund räumlicher Nähe und bestehender sozialer Zusammenhänge liegen in Quartieren große Chancen für eine nachhaltige, sektorübergreifende Transformation des urbanen Raums. Maßnahmen, wie z.B. die energetische Sanierung von Gebäuden, die Entsiegelung von Flächen, das Management von Regenwasser, oder die Umstellung auf erneuerbare Strom- und Wärmeversorgungssysteme können zusammengedacht und mit weiteren Strategien z.B. zur nachhaltigen Versorgung mit Mobilität oder Grün- und Freiflächen verknüpft werden. Dabei ergeben sich je nach städtischer Typologie spezifische Herausforderungen. Dieser Transformations-Dialog beleuchtet die spezifischen Herausforderungen für die energetische Sanierung historisch wertvoller Quartiere. In diesen Quartieren stehen Fragen von Erhalt und Erneuerung, Herkunft und Zukunft in einem besonderen Spannungsverhältnis. Diskutiert wird die Vereinbarkeit von historischem Städtebau und klimagerechter Instandsetzung unter anderem anhand des Schinkel Quartiers in Berlin-Mitte.