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Elena Wiezorek - Elena Wiezorek

Elena Wiezorek Dr. Elena Wiezorek ist Stadtplanerin. Als Direktorin trägt sie die Verantwortung für den fachlichen und administrativen Aufbau der Bundesstiftung Bauakademie. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind die inhaltliche und die wirtschaftlich-strukturelle Ausrichtung der Institution sowie die Wahrnehmung der Bauherrenfunktion bei der Erstellung des künftigen Bauakademie-Gebäudes. Assistentin: Susanne Giesen Direktorin

Neues Europäisches Bauhaus

NEB Deutschland bündelt seine Angebote in drei Kernbereichen: Information & Vermittlung Über das NEB, seinen Strukturen, Instrumenten und Akteur*innen informieren Neuigkeiten, Veranstaltungshinweise und Hinweise auf die NEB Facility und Förderaufrufe kommunizieren   Best- und Next-Practices Projekte sichtbar machen, die die Werte des NEB umsetzen. Wissenstransfer und Erfahrungsaustausch fördern, damit Initiativen voneinander lernen und neue Impulse gewinnen können.   Vernetzung & Community Die NEB Community durch den Aufbau von Kontakten zwischen Initiativen, Projekten und Disziplinen stärken. Dialog fördern, durch gemeinsame Veranstaltungen und Netzwerktreffen zur Weiterentwicklung der NEB‑Initiative in Deutschland.

Treffpunkt Bauwende - Treffpunkt Bauwende 2026: Blau-Grünes Bauen

Treffpunkt Bauwende 2026: Blau-Grünes Bauen

TiD 16 | Design & Demokratie – Rückschau

„In Zeiten zunehmender sozialer Polarisierung haben öffentliche Räume eine fundamental wichtige Funktion für den sozialen Zusammenhalt“ Beim 16. Transformationsdialog der Bundesstiftung Bauakademie am 22.04.2026 zum Thema „Design & Demokratie – Wie kann öffentlicher Raum den sozialen Zusammenhalt stärken?“ wurde deutlich: Öffentlicher Raum ist weit mehr als „Zwischenraum“ – er ist soziale Infrastruktur. Hier entscheidet sich, wie Menschen einander begegnen, wie Konflikte ausgehandelt werden und wie Zusammenhalt im Alltag gelebt werden kann.  Was sollten sie also leisten, wer entscheidet darüber und wie werden unterschiedliche Ansprüche ausgehandelt?  Anhand der Studie „Mensch im Mittelpunkt“ erläuterte Leon Legeland, Senior Project Manager bei Gehl in Kopenhagen, dass ein Verständnis von Nutzer*innen und ihren Bedarfen fundamentale Voraussetzung für die Gestaltung öffentlicher Räume ist. Er zeigte, wie Gehl die Qualität öffentlicher Freiräume erhebt, und was es braucht, damit möglichst alle Menschen an diesen Orten Schutz, Komfort und Freude empfinden. Barbara Willecke, Geschäftsführerin des Büros Planungsfreiraum in Berlin, zeigte eindrücklich, wie soziale Brennpunkte durch Freiraumgestaltung zu leistungsstarken öffentlichen Räumen werden können. Anhand von zwei Projekten aus Berlin zeigte sie wie verwahrloste Plätze durch aufsuchende Teilhabe und verständliche Gestaltungsprinzipien in attraktive und lebendige Orte verwandelt wurden. Ihr Fazit: An sozialen Brennpunkten sind meist nicht die Menschen das Problem, sondern die Gestaltung der Räume.  Lisa Marie Zander, Gründerin des Mikropol in Hamburg, erzählte, wie ein verlassener Ort auf einer Verkehrsinsel in Hamburg durch die Initiative einer lokalen Gemeinschaft in einen lebendigen Nachbarschaftstreff umgewandelt wurde. Sie zeigte dadurch, dass Stadtbewohner*innen bereit sind, Räume im Sinne des Allgemeinwohls zu aktivieren und verantwortungsvoll zu betreiben. Sie appellierte an die Verwaltung, bürgerschaftliches Engagement als Mehrwert zu begreifen und entsprechend zu fördern. Isabel Strehle, Architektin und Regierungsbaumeisterin aus München, brachte ihre Perspektive aus der Verwaltung ein. Sie betonte, dass die Umwandlung von Straßenräumen in Freiräume im Rahmen des Münchner Plans „Altstadt für alle“ nur mit politischem Rückhalt und durch die fruchtbare Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft funktioniert hätte.  Die wichtigsten Erkenntnisse des TiDs waren:  Soziale Infrastruktur ist kritische Infrastruktur!Funktionierende öffentliche Räume wirken als Orte der Begegnung, des Austauschs und des Miteinanders – und damit als Grundlage demokratischer Kultur.Leistungsstarke öffentliche Räume entstehen nicht aus Gestaltung allein, sondern aus dem Verständnis realer Nutzungen und Bedürfnisse.Um die Bedürfnisse einer vielfältigen Gesellschaft widerzuspiegeln, braucht es inklusive, partizipative Planungsprozesse Wer Räume für Menschen gestaltet, muss also zuerst das Leben in diesen Räumen verstehen. Erst wenn Bedürfnisse, Alltagspraktiken und unterschiedliche Perspektiven berücksichtigt werden, können Orte entstehen, die von vielen genutzt und getragen werden.     Die Begrüßung erfolgte durch:  Dr. Elena Wiezorek, Direktorin Bundesstiftung Bauakademie  Moderiert wurde der Abend von:  Dr. Leslie Quitzow, Transformationsmanagerin Stadtentwicklung und Immobilienwirtschaft Zeitnah wird die Aufzeichnung der Veranstaltung auf unserem YouTube-Kanal veröffentlicht werden.

Presse - Kontaktieren Sie uns.

Kontaktieren Sie uns. Wir freuen uns auf Ihre Fragen, Anregungen und Hinweise. Hier kommen Sie zum Dowload-Bereich. Allgemeine Anfragen M kontakt@bundesstiftung-bauakademie.de Leitung Öffentlichkeitsarbeit Kerstin Lassnig T +49 30 9940596-16 M presse@bundesstiftung-bauakademie.de Veranstaltungen Kirstin Plonka T 030-9940596-34 M presse@bundesstiftung-bauakademie.de Social Media Emilia Hoffeins T +49 309940596-28 M presse@bundesstiftung-bauakademie.de

Pilotprojekte: Geförderte Projekte jetzt online

Das Förderprogramm „Pilotprojekte – Innovationen im Gebäudebereich“ unterstützt Vorhaben, die mit innovativen Ansätzen zur Zukunft des Bauens beitragen. Das Ziel des Programms ist es, Innovationen aus der Wissenschaft in die Praxis zu bringen und zu erproben. Das Förderprogramm „Pilotprojekte – Innovationen im Gebäudebereich“ unterstützt Vorhaben, die mit innovativen Ansätzen zur Zukunft des Bauens beitragen. Das Ziel des Programms ist es, Innovationen aus der Wissenschaft in die Praxis zu bringen und zu erproben.  Wir freuen uns, die ausgewählten Projekte nun online vorzustellen. Entdecken Sie die geförderten Vorhaben hier.  Gefördert werden Projekte in frühen Planungsphasen sowie in der baulichen Umsetzung, die experimentelle und marktnahe Ansätze für klimaangepasstes und ressourcenschonendes Bauen entwickeln und erproben. Die ausgewählten Vorhaben decken ein breites Spektrum an Themen ab – von innovativen Baustoffen und zirkulären Konstruktionsmethoden über Low-Tech Ansätze bis hin zu digitalen Planungs- und Fertigungsprozessen.  Ein zentraler Bestandteil des Programms ist der Wissenstransfer: Jedes Projekt wird von einer wissenschaftlichen Einrichtung begleitet, um die gewonnenen Erkenntnisse auszuwerten und den Transfer der Ansätze in die Breite zu fördern.  Das Programm des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) wird vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) gemeinsam mit der Bundesstiftung Bauakademie (BSBA) begleitet.Weitere Informationen finden Sie hier sowie die Pressemitteilung vom 06.05.2026 hier.