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TiD 10 | Automatisierung und serielles Bauen

Wie lässt sich qualitativ hochwertiger, günstiger und bezahlbarer Wohnraum seriell, modular und automatisiert realisieren? Die Bundesstiftung Bauakademie lädt Interessierte herzlich zur Diskussion am 20. November 2024, 18:00 - 19:30 Uhr ein. Die Teilnahme kann in Präsenz vor Ort (Taut-Saal im DAZ - Deutsches Architektur Zentrum) oder online erfolgen: Zur Präsenz-Anmeldung Zur Online-Anmeldung Gäste:Mark Böhnke, greeen! architects, DüsseldorfOliver Hartmann, KLEUSBERG GmbH & Co KGIris Oelschläger, Deimel Oelschläger Architekten GmbHSven Schubert, Nassauische Heimstätte Wohnungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH  Begrüßung: Prof. Dr. Guido Spars, Gründungsdirektor Bundesstiftung BauakademieModeration: Michael Neitzel, Geschäftsführer Neitzel Consultant GmbH Der wachsende Wohnraumbedarf erfordert die schnellere und einfachere Umsetzung von Bauvorhaben. Das automatisierte, modulare und serielle Bauen kann hier ein Lösungsweg sein. Die Bundesstiftung Bauakademie begleitet seit 2023 im Auftrag des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauen (BMWSB) den Runden Tisch zum seriellen, modularen und systemischen Bauen und führt die gleichnamige Geschäftsstelle. Eine Vielzahl von Stakeholdern erarbeitet hier gemeinsame Maßnahmenvorschläge zu neuen und verbesserten Ansätzen in diesem politischen, ökonomischen und ökologischen Spannungsfeld sowie deren Umsetzungsstrategien. Der Transformationsdialog soll das Thema Automatisierung in der baulichen Herstellung und das Thema des seriellen, modularen Bauens einer breiten (Fach-)Öffentlichkeit vorstellen und anhand von Best-Practice-Beispielen Herausforderungen und Lösungsansätze diskutieren. Zentrale Fragen des 10. Transformationsdialoges sind:Wie lässt sich qualitativ hochwertiger, günstiger und bezahlbarer Wohnraum seriell, modular und automatisiert realisieren? Welche Anpassung im Planungs-, Genehmigungs- und Herstellungsprozess sind Voraussetzung für ein qualitätvolles serielles und modulares Bauen? Wo liegen die Herausforderungen und mit welchen Lösungsansätzen kann man ihnen begegnen? Was kann die Bundesstiftung Bauakademie mit der Geschäftsstelle zum seriellen, modularen und systemischen Bauen dazu beitragen? Foto: © B&O BAU - Holzelementfertigung Frankfurt (Oder) Serielles, modulares und systemisches Bauen: Best-Practice Beispiele gesucht! Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe „Transformation im Dialog“ 

TiD 9 I Material als Motor – Rückschau

Beim 9. Transformationsdialog der Bundesstiftung Bauakademie drehte sich alles um klimaneutrale Baumaterialien und ihre Rolle in einer nachhaltigen Zukunft.  Die Expert*innen Stefan Anders von B&O Bau, Björn Köcher von der Umweltstiftung Michael Otto, Prof. Dr. Philipp Misselwitz von Bauhaus Erde und Dr. Julia von Werder von der Bundesanstalt für Materialforschung gaben spannende Einblicke, wie nachhaltige Materialien die Bauwirtschaft transformieren können.  Im Anschluss wurden die Herausforderungen und Möglichkeiten für die Förderung von nachhaltigen Baumaterialien diskutiert: Wirtschaftliche Attraktivität und Anreize: Damit sich neue, nachhaltige Baustoffe am Markt etablieren, müssen sie wirtschaftlich attraktiv sein. Hier kann die Politik beispielsweise beim Aufbau neuer Wertschöpfungsketten zwischen Landwirtschaft und Bauwirtschaft durch Förderprogramme wichtige Anreize setzen, die Landwirte unterstützen, Moorflächen anstelle klassisch landwirtschaftlicher Nutzflächen mit Paludikulturen zu bewirtschaften.Höhere Kosten und Skalierungsprobleme: Nachhaltige Materialien sind aktuell teurer als konventionelle. Dies liegt unter anderem an der noch geringen Skalierbarkeit und den hohen Zulassungskosten, die für innovative Materialien getragen werden müssen.Regulatorische Unterstützung: Die Hoffnung der Beteiligten ruht auf der EU-Taxonomie, die klimaschädliche Baustoffe verteuern könnte, um nachhaltige Alternativen attraktiver zu machen. Der öffentliche Sektor muss hier eine Vorbildfunktion einnehmen und neue Materialien und Bauweisen proaktiv fördern.Gesellschaftliche Akzeptanz: Die Akzeptanz in der Gesellschaft für nachhaltige Baustoffe ist in Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern gering. Skepsis und Bedenken bremsen die Einführung neuer Baustoffe und -technologien. Positive Narrative, Best-Practice-Beispiele und transparente Vermittlungsarbeit können jedoch helfen, das Vertrauen zu stärken.Technologische Begrenzungen z. B. in der Holzindustrie: Aktuell können viele Sägewerke und produzierende Betriebe nur wenige Holzarten verarbeiten. Für den Einsatz weiterer Baumarten fehlen oft die nötigen statischen Zulassungen, was die Materialvielfalt begrenzt. Für die Entwicklung oder Skalierung von nachhaltigen Baustoffen ist eine ganzheitliche, d. h. die gesamten Wertschöpfungskette betreffende und interdisziplinäre Herangehensweise notwendig, um einen gemeinsamen Lerneffekt und Innovationen ohne Verzögerung in die Praxis umsetzen zu können. Darüber hinaus ermöglichen Reallabore die Zusammenführung von vielfältigen Talenten und Interessen, um die Erprobung von nachhaltigen Projekten zu ermöglichen und praxisorientierte positive Narrative und Bilder zu schaffen, die die Akzeptanz der Bauwende in Deutschland fördern können. Schauen Sie sich für weitere Einblicke, Herausforderungen und Möglichkeiten hier die Videodokumentation der Veranstaltung in unserem YouTube-Kanal an! Vielen Dank an unsere Gäste und an alle, die dabei waren – vor Ort und online!

TiD 9 I Material als Motor

Wie kann die Bauwende durch Material/-innovationen als ökologisches, wirtschaftliches und gesellschaftliches Projekt besser gelingen? Die Bundesstiftung Bauakademie lädt Interessierte herzlich zur Diskussion am 10. Oktober 2024, 17:00 - 18:30 Uhr ein. Die Teilnahme kann in Präsenz vor Ort oder online erfolgen: Zur Präsenz-Anmeldung Zur Online-Anmeldung Gäste:Stefan Anders, Standortleiter Potsdam und Projektleiter Forschung- und Bürogelände in Weißensee, B&O Bau und Gebäudetechnik GmbH & Co.Kg, Berlin/PotsdamBjörn Köcher, Projektkoordinator Paludi-Allianz Umweltstiftung Michael Otto, HamburgProf. Dr. Philipp Misselwitz, Leiter des Fachgebietes Internationale Urbanistik und Entwerfen an der TU Berlin und Geschäftsführer Bauhaus Erde gGmbH, Berlin/PotsdamDr. Julia von Werder, Senior Scientist Fachbereich Baustoffe der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung, Berlin  Begrüßung: Prof. Dr. Guido Spars, Gründungsdirektor Bundesstiftung BauakademieModeration: Kerstin Faber, Transformationsmanagerin Bestandserhalt und Umbaustrategien Bundesstiftung Bauakademie Die Bauwirtschaft steht vor einer epochalen Herausforderung: dem Übergang zu klimaneutralen Baumaterialien und nachhaltigen Bauweisen mit Fokus auf Bestandsentwicklung. Der Einsatz klimaneutraler Baumaterialien ist dabei ein zentraler Hebel, um die CO₂-Emissionen zu reduzieren, Ressourcen zu schonen und die Umweltbelastung zu verringern. Klimaneutrale Baumaterialien zeichnen sich dadurch aus, dass sie über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg keine oder nur minimale Treibhausgasemissionen verursachen. Dies beinhaltet die Gewinnung der Rohstoffe, die Herstellung und Verarbeitung der Materialien, den Transport, die Nutzung sowie die Entsorgung oder Wiederverwertung. Die Forschung zu klimaneutralen Baumaterialien ist in den letzten Jahren intensiviert worden. Wissenschaftler*innen und Ingenieur*innen arbeiten an der Entwicklung und Optimierung von Materialien, die nicht nur umweltfreundlich, sondern auch ökonomisch tragfähig sind. Hierzu gehören biobasierte Materialien wie Holz, Hanf, Stroh, Paludikulturen und Bambus, die durch ihre natürliche CO₂-Speicherfähigkeit punkten. Innovative Baustoffe wie Carbonbeton, Recyclingbeton und neuartige Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen sowie Pilze, als natürlicher Kleber von Plattenwerkstoffen, werden intensiv erforscht. Die Transformation der Bauwirtschaft hin zu klimaneutralen Prozessen erfordert eine Neuausrichtung der gesamten Wertschöpfungskette. Wie kann eine engere Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Politik gelingen und welche Allianzen müssten geknüpft werden? Welche Regelungen, Fachkräfte und Förderprogramme unterstützen und beschleunigen den Einsatz von mehr klimaneutralen Baumaterialien? Wie kann die Akzeptanz in der breiten Öffentlichkeit gefördert werden? Diese und weitere Fragen werden im 9. Transformationsdialog der Bundesstiftung Bauakademie diskutiert. Foto: © toMOORow Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe „Transformation im Dialog“ 

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