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Transformationsbarometer Aktuelles

Transformationsbarometer Bauwirtschaft 2025/2026

Veröffentlichung Transformationsbarometer Bauwirtschaft 2025/2026 

Das Transformationsbarometer Bauwirtschaft 2025/26 wurde am 23. Juni 2026 veröffentlicht. Im Rahmen eines öffentlichen Tischgespräches wurden die Ergebnisse der ersten umfangreichen Befragung zum Stand der Transformation mit den Vertreter*innen der beteiligten Verbände und Kammern im Roten Saal der Bundesstiftung Bauakademie diskutiert. Hier ging es um Hemmnisse, Rahmenbedingungen und gemeinsamen Handlungsansätze für die Transformation der Wertschöpfungskette Bau.  

Dabei wurde deutlich: Die beteiligten Kammern und Verbände sehen im Barometer nicht nur ein Instrument, um den Stand der Transformation regelmäßig zu erfassen. Sie haben sich auch klar dafür ausgesprochen, es als gemeinsamen Arbeits- und Reflexionsprozess weiterzuführen. Genau darin liegt ein wichtiger Mehrwert.  

Die Transformation hin zu ressourcenschonendem und emissionsarmem Planen und Bauen gelingt nicht entlang einzelner Zuständigkeiten. Sie entsteht an den Schnittstellen: zwischen Planung und Ausführung, Baustoffindustrie und Bauwirtschaft, Auftraggebenden und Unternehmen, Regulierung und Praxis.  

Das Transformationsbarometer kann hier zu einem gemeinsamen Instrument werden, um Herausforderungen sichtbar zu machen, Handlungsbedarfe zu priorisieren und die Umsetzung branchenübergreifend weiterzuentwickeln.  

Besonders deutlich wurde das u a. bei den Themen Digitalisierung, KI, Kompetenzen und Fachkräfte. Digitale Werkzeuge, Datensouveränität und -zugänge, KI-Anwendungen, Lebenszyklusanalysen oder Kreislaufwirtschaft entfalten ihre Wirkung nur dann, wenn sie über Organisations- und Branchengrenzen hinweg anschlussfähig werden. Dafür braucht es gemeinsame Standards, geteiltes Wissen, neue Qualifikationen und mehr Zusammenarbeit an den Schnittstellen der Wertschöpfungskette Bau.  

Im Herbst treffen sich die Bundesstiftung Bauakademie und die beteiligten Verbände erneut, um die Ergebnisse weiter zu reflektieren, nächste Schritte zu erarbeiten und den zweiten Durchgang des Transformationsbarometers im Jahr 2027 vorzubereiten.  

Damit wird das Barometer zu dem, was Transformation braucht: eine verlässliche Datengrundlage, einen gemeinsamen Lernraum und ein Instrument, um aus Erkenntnissen konkrete Umsetzungsschritte abzuleiten.  

Vielen Dank an Sören Bartol alle beteiligten Kammern, Verbände, Unternehmen und Gesprächspartner*innen für den offenen Austausch und die Bereitschaft, diesen Prozess gemeinsam weiterzuführen.  

Weitere Informationen zum Transformationsbarometer Bauwirtschaft 2025/2026 finden Sie hier

Hier zum Download verfügbar.