Mulden zur Versickerung und Verdunstung
In Metropolen wie Berlin steigt der Grad der Versiegelung. So waren im Jahr 2018 in Berlin bereits 34,7 Prozent der gesamten Fläche versiegelt – im Vergleich zu 33,9 Prozent im Jahr 2016. Der Niederschlag sickert dann nicht ins Erdreich, sondern fließt in der Regel direkt in die Kanalisation. Bei Starkregen können Straßen und Wege überfluten. Im Bereich der Mischwasserkanalisation gelangt dabei ungeklärtes Schmutzwasser in unsere Gewässer und belastet sie stark. Um das zu reduzieren, müssen Flächen wieder durchlässiger für Regenwasser werden. Das hier gespeicherte Wasser versorgt das Stadtgrün. Gerade an heißen Sommertagen kühlen diese durch Verdunstung so die Umgebungsluft und verbessern das Stadtklima.
Mulden können größere Niederschlagsmengen versickern und verdunsten. Dabei wird das Regenwasser von Dächern, Straßen, Parkplätzen oder Gehwegen in 20 bis 30 Zentimeter tiefen Mulden gesammelt.
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Gerade an heißen Sommertagen kühlen Versickerungsmulden durch Verdunstung so die Umgebungsluft und verbessern das Stadtklima.