Themen

Die Baubranche ist im Umbruch. Strengere Klimaschutzvorgaben, zukunftsorientierte Nachhaltigkeitskonzepte und neue Verfahren der Digitalisierung verändern alle Bereiche des Bauens grundlegend – vom Planen bis zur Nutzung von Gebäuden. Die Bauakademie begleitet diesen Umbruch durch die interdisziplinäre Erforschung und Vermittlung von acht Themenfeldern, die das Bauen im 21. Jahrhundert bestimmen werden: Zukunftsforschung, Digitalisierung, Innovation, Nachhaltigkeit, Klimawandel, Kreislaufwirtschaft, Stadtentwicklung und Wohnen.

Das Wissenschaftsteam der Bauakademie setzt sich ganzheitlich mit diesen Themenfeldern auseinander und bereitet Forschungsergebnisse für die Praxis auf. Für die Bearbeitung der Themenfelder bildet die Bauakademie Thinktanks und Working Groups. Zugleich wird die Bauakademie eine Plattform aufbauen, auf der die interessierte Öffentlichkeit am Austausch zwischen Akteurinnen und Akteuren des Bauwesens, der Wissenschaft, der Politik und Kultur über die Zukunft des Bauens aktiv teilnehmen kann.

Digitaler Raum der Zukunft (Beta-Version)

Themenfelder

Digitalisierung

Die Digitalisierung hat unser Zeitalter revolutioniert, von der täglichen Kommunikation bis zur Steuerung industrieller Fertigungsprozesse und interkontinentaler Lieferketten. In Zukunft wird das Bauwesen noch stärker als bisher auf digitalen Datenaustausch setzen, um innovative und nachhaltige Planungsprozesse zu steuern.

Innovation

Innovationen sind Ideen, aus denen wirkungsvolle Taten und Produkte werden. Im Bauwesen der Zukunft ist Innovation die bauliche Umsetzung von Ideen, die ein konsequent nachhaltiges, ästhetisch stilprägendes Bauen bewirken.

Klimawandel

Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen für die Zukunft der Menschheit. Gebäude und Städte dem Wandel anzupassen und klimaschädliche Emissionen einzusparen, ist eine der größten Herausforderungen für die Zukunft des Bauens.

Kreislaufwirtschaft

Eine Kreislaufwirtschaft führt jeden Abfall, den sie erzeugt, möglichst vollständig der erneuten Wertschöpfung zu. Lebenswerte und ressourcenschonende Städte werden in Zukunft als „circular cities“ nach diesem Kreislaufprinzip funktionieren.

Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit ist das Prinzip der ökologischen verantwortungsvollen Nutzung unserer natürlichen Ressourcen. Weil Städte und Gebäude noch immer einen Großteil der globalen Umweltbelastungen verantworten, muss das Bauwesen der Zukunft in allen Bereichen nachhaltig sein.

Stadtentwicklung

Die Stadtentwicklung befasst sich mit der Planung von Städten und Stadtquartieren. Weil mehr als die Hälfte der Menschheit in Städten lebt, ist eine ökologisch und sozial verantwortungsvolle Stadtentwicklung für die Zukunft unseres Zusammenlebens entscheidend.

Wohnen

Das Wohnen im eigenen Haushalt ist ein menschliches Grundbedürfnis. Dieses Grundbedürfnis für untere und mittlere Einkommensgruppen im Rahmen der Bau- und Energiewende bezahlbar zu halten, gehört zu den wichtigsten politischen und ökonomischen Aufgaben der Zukunft.

Zukunftsforschung

Die Zukunftsforschung stellt Prognosen über mögliche Entwicklungen im technischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bereich auf. Das Bauwesen kann daraus Schlüsse für die Planung zukunftsfähiger Gebäude und Städte ziehen.

Die Plattform für den Dialog zwischen Baubranche, Wissenschaft und Öffentlichkeit wird das Gebäude der Bauakademie sein.

Um schon vor der Eröffnung des Gebäudes den Dialog aufnehmen zu können, richtet die Bauakademie eine virtuelle Plattform ein. Hier stellt sie ihre Projekte vor, gibt Einblicke in die Arbeit der Thinktanks und Working Groups und verbindet sich interaktiv mit den Nutzerinnen und Nutzern.

Thinktanks und Working Groups

Der Thinktank „Wettbewerb“ wird die Vorgaben für den Wettbewerb um die Realisierung des künftigen Gebäudes der Bauakademie am Schinkelplatz entwickeln. In Planung befindet sich gegenwärtig ein Thinktank „Nachhaltige Aus- und Weiterbildung“. Später wird die Bauakademie Working Groups gründen, die von Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft und Praxis besetzt werden und die Impulse aus den Thinktanks weiterentwickeln.